Jahreswechsel 2017/2018

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Jahreswechsel 2017/2018

Der Jahreswechsel 2017/2018 verlief für die Feuerwehr Dorsten glücklicherweise relativ ruhig.

Die Einsatzzahlen waren im Vergleich zu "normalen" Dienstschichten fast gleich. Allerdings steigen die
täglichen Einsatzzahlen gerade im Bereich Rettungsdienst bekanntlich weiterhin kontinuierlich an.

Rettungsdienst
Zum Regel-Rettungsdienst wurde am gestrigen Abend ab 20 Uhr ein vierter Rettungswagen in Dienst gestellt. Diese Maßnahme brachte den Kollegen aus dem 24-Stunden-Dienst eine deutliche Erleichterung, da nun die Rettungsmittel an der Hauptfeuer- und Rettungswache im Wechsel fuhren. Glücklicher Weise waren zu keinem Zeitpunkt alle Rettungswagen gleichzeitig im Einsatz, so dass das Personal für einen Rettungswagen in Springerfunktion bei allen Brandeinsätzen für das Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Verfügung stand. Im Gegensatz zu
einem turbulenten Einsatzgeschehen am Tag und in den Abendstunden blieb die Nacht in Dorsten sogar eher ruhig.

Brandschutz
Im Bereich Brandschutz gab es bis in die frühen Morgenstunden des Neujahrtages insgesamt sechs Einsätze. Auch hier gab es glücklicher Weise keinen größeren nennenswerten Einsatz. In der Altstadt im Lippetal und an der Kappusstiege, an der Theodor-Heuss-Straße und an der Waldstraße brannten Altkleider-Container oder Müllcontainer, an der Holtstegge in Holsterhausen eine Hecke. Im Stadtteil Lembeck drohte zudem ein Keller vollzulaufen.

Der häufigste Einsatzgrund bei den meisten Einsätzen war wie zu erwarten, der übermäßige Alkoholgenuss und unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Sehr positiv aufgefallen ist der freundliche und respektvolle Umgang mit uns Einsatzkräften im Dorstener Stadtgebiet, ganz entgegen der aktuellen bundesweiten Bilanz von massiven Angriffen auf Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge.
"Anstatt mit Böllern beworfen und Raketen beschossen zu werden, wurden wir an allen Einsatzstellen freundlich und lobend für unseren Einsatz gedankt. Ein herzliches Dankeschön dafür." (Dirk Heppner, Pressesprecher der Feuerwehr Dorsten)

Text und Foto: Feuerwehr Dorsten

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