Matthias Rauch: Private Einblicke in ein zauberhaftes Leben

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Matthias Rauch: Private Einblicke in ein zauberhaftes Leben

Am 23. November gibt es im Gemeinschaftshaus wieder eine Rauchzone

Eine Rauchzone im Gemeinschaftshaus? Die Raucher unter Ihnen haben sich jetzt zu früh gefreut. Die Rauchzone ist Matthias Rauchs „privater“ Bereich, den er jedoch gerne mit Ihnen teilt.
Der Magier ist viel in der Welt herumgekommen, aber richtig wohl fühlt er sich mit seiner kleinen Familie seit 2016 wieder in Dorsten. Von hier aus ist er auch als „Jungmagier“ 1999 aufgestiegen in die Meisterklasse.

Dem gebürtigen Dorstener gehört die Bühne. Aber so sehr er sich dort auch zu Hause fühlt, privat steht er nicht gerne im Mittelpunkt. Gerade, weil er weiß, was er kann, ist er auf dem Boden geblieben. Etwas nervös ist Matthias Rauch bei unserem Gespräch, aber unsere Unterhaltung ist von Anfang an angenehm und als er auf dem Dorstener Marktplatz ganz spontan zwei Schulmädchen einen Kartentrick vorgeführt, ist er mir noch sympathischer.

„Ich habe Kreativ-Tourett“, lacht er und hat sicherlich schon wieder die nächste Situation im Kopf, die er in seine Show einbinden kann.

Die Zauberei war eine Selbstverständlichkeit im Hause Rauch, Vater und Großvater waren schon Hobbyzauberer. „Bei uns stand oben auf dem Schrank nicht die unerreichbare Keksdose, bei uns stand dort der Zauberkoffer.“ Dieser Koffer war kein „Der kleine Zauberlehrling im Brettspielformat“, sondern ein Koffer mit zahlreichen Utensilien und gesammelten Tricks, die Matthias‘ Vater zur Freude seines Sohnes und seiner Tochter vorführte.
Erst mit sieben Jahren nahm der junge Matthias ganz bewusst wahr, was sein Vater zauberte und sein Interesse war geweckt. Von da an sahen sich Vater und Sohn jede VHS-Kassette mit Zaubersendungen mehrfach an und verschlungen das „Große Handbuch der Magie“. „Dann kam ein Liveauftritt von David Copperfield und danach hat es mich dann richtig gepackt“, erinnert sich Matthias Rauch.

Foto oben rechts: Seine Hände sind während des Gespräches immer in Bewegung

„Mein Vater erkannte, dass ich im Gegensatz zu früheren Versuchen im Taekwondo und Fußball wirklich Spaß am Zaubern hatte und so fuhren mich meine Eltern jeden Donnerstag nach Bochum zum Theater ‚Zauberkasten‘.“ Matthias Rauchs dortiger Zauberlehrer und späterer Mentor Horst Gräfingholtschickte den 12-Jährigen jedoch sofort weiter zu den Fortgeschrittenen in den Verein „Simsalabim“, der praktischerweise im selben Theater beheimatet war und noch ist. „Mittlerweile bin ich dort Erster Vorsitzender und gebe selbst Zauberkurse“, erzählt der bekannte Magier.

Die Illusionen des jungen Zauberers waren damals schon bühnenreif und so gewann er Preis um Preis. 1996 siegte er im internationalen Zauberwettbewerb in Berlin in der Sparte Manipulation. „Ich war damals erst 14 und hatte bei der Preisübergabe Tränen in den Augen“, erinnert sich Matthias Rauch. 1997 überreichte ihm Andreas, der ältere der Ehrlich-Brüder und vorheriger Preisträger, den Pokal zum Sieg der Deutschen Jugend-Meisterschaft mit der bisher höchsten Gesamtpunktzahl. „Ich möchte nicht nur dabei sein, ich möchte auch gewinnen“, ist das Motto des Dorsteners und nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft war sein beruflicher Weg vorgezeichnet.

Mit 17 Jahren bekam er den Titel „Deutscher Meister der Zauberkunst“, verfehlte jedoch bei der Weltmeisterschaft in Lissabon nur knapp das Treppchen.

Foto oben rechts: Fingerfertigkeit par excellence

Seit 2001 lebt Matthias Rauch von der Magie und spielt seit jeher auf großen Firmenevents und vielen Varietéproduktionen. „Mein Vater war früher mein Manager, heute als Rentner ist er mein seelischer Begleiter und bleibt somit der Zauberei verbunden. Ich bin meinen Eltern wirklich sehr dankbar, dass sie mich immer unterstützt haben. Sie haben mich nur ein einziges Mal gefragt, ob ich wohl von der Zauberei leben kann. Heute frage ich meinen Vater, ob er von seiner Rente leben kann“, schmunzelt der fast 36-Jährige.

Mit 18 Jahren bekam der Zaubermeister die große Chance aufs Varieté, sowohl im Bochumer Et Cetera als auch in Essen im GOP. „Als Komiker, Zauberkünstler und Entertainer Ingo Oschmann ihn dort lobte mit dem Satz: „Du hast den Saal als Zauberer mehr gerockt, als die Comedians“, da wusste Matthias Rauch, was er werden wollte – und auch geworden ist: Ein zaubernder Moderator. Dass er Magier werden wollte, wusste Matthias Rauch schon immer. Er dachte dabei jedoch eher an einen Bürojob und daran, nach Feierabend auf der Bühne zu stehen. Daraus wurde zum Glück nichts. „Ich schmiss die höhere Handelsschule und trat stattdessen in Amerika, England und Frankreich auf und wurde hauptberuflich ‚Zauberkünstler‘.“

Foto oben rechts: Zaubern aus dem Stegreif - Matthias Rauch zaubert während des Fototermines auf dem Dorstener Marktplatz mit vorbeigehenden Schülern und Schülerinnen

„Ich bin familiärer geworden und habe meinen Traum von einem Haus und eigener Familie wahr gemacht“, bemerkt Matthias Rauch und setzt daher nicht mehr auf große Reisen für langfristige Auslands-Engagements, es sei denn, er hat seine Familie im Gepäck.
Dieses umgekrempelte Leben wird auch in seiner Show sichtbar, denn schon immer flossen Alltagsideen mit ein. Ein Highlight und eine Premiere des Abends wird der schwebende Zuschauer aus dem Publikum sein. „Diese Person suche ich spontan aus und sie ist nicht eingeweiht“, verspricht Matthias Rauch. Und darauf können Sie sich verlassen, denn Magieraugen lügen nicht.

Foto oben rechts: "Auch auf Sie als Besucherin oder Besucher freue ich mich am 23. November ..."

3x 2 Karten mit Meat and Greet zu gewinnen

Möchten Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, dabei sein, wenn Matthias Rauch am 23. November im Gemeinschaftshaus Wulfen seine neuesten Tricks auf der Bühne präsentiert?

Wir verlosen 3x  2 Karten mit Meat and Greet für den Auftritt des Dorstener Magiers.
Beantworten Sie die Frage: „Wie heißt Matthias Rauchs früherer Zauberlehrer?“ und senden die Lösung per E-Mail an zauberkunst@rswmedia.de.

Bitte geben Sie Ihren Namen sowie eine Telefonnummer an, damit wir Sie im Falle des Gewinns benachrichtigen können. Ihre Daten werden nur für dieses Gewinnspiel verwendet und im Anschluss vernichtet.
Über den Gewinn entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren.
Einsendeschluss ist der 14. Oktober 2018.

Text: Martina Jansen
Fotos: Christian Sklenak und und Eventagentur Stein & Beck

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