NABU sucht Hilfe

von admin

Nachdem in diesem Jahr die "Amphibienwanderung" lange buchstäblich auf Eis lag, erreichen den NABU Hilferufe aus allen Ecken von Haltern. Neben den bekannten Wanderstrecken entlang der Quarzwerkestraße und der Stockwiese, wandern die Amphibien nun in großer Zahl an vielen Stellen in Haltern.

Eine der größten Gefahren lauert gewiss auf Froschkönigs Wanderweg, wo er eine viel befahrene Straße überqueren uss,insbesondere in Holtwick, in der Nähe vom Uhlenhof. Wenn ein Auto mit einer Fahrgeschwindigkeit von nur 30 km in der Stunde an dem Tier vorbeifährt, ist die Windsogkraft dennoch so hoch, dass die inneren Organe der Amphibien tödliche Schäden nehmen können. Daher appelliert Christian Lynen vom NABU an die Autofahrer: Wenn Frösche und Kröten besonders aktiv sind, also zwischen 19 und 24 Uhr, sollte auf den Wanderwegen nur im Schritttempo gefahren werden.

Und wie jedes Jahr richtet der NABU den Aufruf an bereitwillige Querungshelfer. Bitte melden Sie sich für das Absammeln, Bestimmen und Kartieren der wandernden Amphibien. In Holtwick gibt es derzeit einen Engpass an Absammelhelfern. Wer Zeit und Lust hat, sollte sich bei Einbruch der Dämmerung am Holtwicker Teich (Nähe Uhlenhof) einfinden, ausgerüstet mit Warnweste, Taschenlampe und Eimer. Dort wird Frau Schmidt (Tel. 01577 5242956) Sie einweisen.

Wer sich auch künftig mit den interessanten Tieren beschäftigen oder helfen möchte, ist beim NABU genau richtig. Auskunft erteilt Anika Maneke. Sie erreichen Sie unteramphibien@nabu-halternamsee.de

Zurück