Bauzäune verriegeln den Westuferpark

von Ulf Steinböhmer

Die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung haben schon vor geraumer Zeit positiv zur Kenntnis genommen, dass sich einige Halterner Gruppen entschieden haben, am 1. Mai auf ihren traditionellen Umzug zu verzichten. Dabei, so erklären jetzt Polizei und Verwaltung, sollte es auch bleiben, denn die Regeln aus der Coronakrise gelten immer noch: So besteht weiterhin das Ansammlungs- und Kontaktverbot, auf das die Mitglieder der Ordnungspartnerschaft gerade an dem Tag ganz besonders achten und dieses auch durchsetzen werden.

Deshalb werden die Eingänge des Westuferparks mit Bauzäunen dicht gemacht, weil dieser in den letzten Jahren immer mehr zum Wanderungsziel von jungen Menschen geworden ist. Hier stehen Security-Kräfte, die, falls erforderlich, den Ankommenden erklären werden, dass sie dort nicht hinein dürfen.

Grundsätzlich weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass gerade an dem bevorstehenden langen Wochenende ganz besonders auf die bekannten Regeln geachtet werden soll, um der Verbreitung des Virus entgegenzutreten. Natürlich ist es weiterhin erlaubt, zu zweit oder als mehrköpfige Familie draußen zu laufen oder zu radeln, aber Menschenansammlungen sind unbedingt zu vermeiden. Verstöße können auch mit Geldbußen geahndet werden.

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