Zwei Dorstener Bewerbungen um Engagementpreis

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Zwei Dorstener Bewerbungen um Engagementpreis

Bürgermeister Stockhoff hofft auf Rückenwind aller Dorstener für das Online-Voting

Der Jubiläumsverein „1000 Jahre Lembeck“ und der „Offene Heiligabend St. Antonius“ haben sich um den mit 10 000 Euro dotierten Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises beworben und hoffen beim Online-Voting auf der Seite www.deutscher-engagementpreis.de bis zum 22. Oktober auf viel Rückenwind aus der ganzen Stadt.

Bürgermeister Tobias Stockhoff unterstützt die Bewerbungen aus Lembeck und Holsterhausen ausdrücklich: „Im gesamten Kreis Recklinghausen gibt es nur zwei Nominierungen für diesen wichtigen Preis – und beide kommen aus Dorsten. Das unterstreicht eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Ehrenamt und der bürgerschaftliche Einsatz in unserer Stadt haben. Ich möchte alle Dorstenerinnen und Dorstener bitten, die Bewerbungen zu unterstützen und beim Online-Voting ihre Stimme für eine der beiden Bewerbungen abzugeben.“

„Eine 1000-Jahr-Feier an sich ist schon selten. Aber was die Lembecker zu diesem Anlass in ihrem Jubiläumsjahr 2017 mit vereinter Tatkraft auf die Beine gestellt haben, war außerordentlich. Das Programm vom Silvesterball bis zur zehntägigen Jubiläumswoche hat weit über Dorsten hinaus Aufmerksamkeit erzielt und war beste Werbung für unsere Bürgergesellschaft. Fast alle im Dorf haben etwas zu den Jubiläumsfeiern beigetragen. Viele hatten gute Ideen, jeder hat mit angepackt, wenn seine Hilfe gefragt war“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff über das Lembecker Jubiläum.

Der Stadtteil im Dorstener Norden hatte im vergangenen Jahr ein großes Dreifach-Jubiläum gefeiert: 1000 Jahre Lembeck, 800 Jahre Kirchengemeinde St. Laurentius und 325 Jahre Schloss Lembeck (in heutiger Form – der Standort selbst ist älter). Bereits 2015 hatte sich der Jubiläumsverein gegründet, um das Jubiläumsjahr mit einem umfangreichen Programm vorzubereiten. Gefeiert wurde zwar in Lembeck, am Ende war das Programm aber in weiten Teilen ein Fest für die ganze Stadt. Ende 2017 wurde „Dreifach-Jubiläum“ von den Leserinnen und Lesern der Dorstener Zeitung sogar zum Wort des Jahres gekürt.

Ebenfalls für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises nominiert ist das Caritas-Team der Gemeinde St. Antonius Holsterhausen, das seit 1982 einen offenen Heiligabend für Obdachlose und Arme organisiert. Was klein und mit wenigen Gästen begann, ist heute beinahe eine Großveranstaltung und längst gute Tradition in St. Antonius. Im letzten Jahr wurden fast 100 Besucher empfangen und bewirtet.

Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Der Einsatz der Holsterhausener ist beispiellos. Vollkommen zu Recht wurde der Gruppe im Januar der Ehrenamtspreis der CDU Dorsten für ein Lebenswerk zuerkannt. Das Besondere ist hier, dass die Organisatoren an so einem besonderen Tag wie Heiligabend die Menschen in den Blick nehmen, denen es nicht so gut geht, dass sie diese besondere Zeit, die viele am liebsten in der eigenen Familie verbringen, anderen Menschen schenken, um ihnen einen schönen Abend zu bereiten.“

Weitere Infos über den Deutschen Engagementpreis gibt es im Internet auf der Seite https://www.deutscher-engagementpreis.de/ueber-uns/wer-wir-sind/

Dort heißt es u.a.:

„Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Als Preis der Preise versteht sich dabei der Deutsche Engagementpreis. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.“

Text: Stadt Dorsten

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