33. Dorstener Frauenkulturtage „Zu Hause in der Welt von morgen“

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

33. Dorstener Frauenkulturtage „Zu Hause in der Welt von morgen“

Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht: Wulfener Frauen in der Politik“, Montag, 12.03.18, 18.30 Uhr, Heimathaus Wulfen, Rhönweg 11

 

2018 ist ein ganz besonderes Jahr für Frauen, denn vor 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Zeitnah zum Internationalen Frauentag am 8. März, der in diesem Jahr bundesweit an die Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren in Deutschland erinnert, macht der Heimatverein Wulfen auf Wulfener Frauen in der Politik aufmerksam. Denn es gibt lokal auch ein besonderes „Bonbon“: Bernhardine Herwers, 1922 Mitinitiatorin des Heimatvereins Wulfen, gehörte 1919 zu den ersten Frauen in Deutschland, die sich bei Gemeinderatswahlen aufstellen ließen. Leider wurde sie nicht gewählt. Marion Rible von der Geschichtsgruppe des Heimatvereins wird ihren Lebensweg vor dem Hintergrund der katholischen Frauenbewegung nachzeichnen und Reinhard Schwingenheuer die Frauen porträtieren, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Wulfen Politik mach(t)en. Eine überraschende Entdeckung: Maria Stockhoff, eine Verwandte des heutigen Bürgermeisters, war neben Christine Kleine-Sender die erste Frau, die in der Nachkriegszeit (1946) in den Wulfener Gemeinderat gewählt wurde.

Bürgermeister Tobias Stockhoff und Gleichstellungsbeauftragte Vera Konieczka werden im Rahmen dieser Veranstaltung die 33. Dorstener Frauenkulturtage, die auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse Vest Recklinghausen und der Dorstener Agenda 21 unterstützt werden, offiziell eröffnen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Das ursprünglich geplante Eröffnungskabarett der 33. Dorstener Frauenkulturtage mit Lizzy Aumeier musste krankheitsbedingt auf den 21. Juni verschoben worden.

Text und Foto: Stadt Dorsten

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