Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe macht Station am St. Elisabeth-Krankenhaus

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe macht Station am St. Elisabeth-Krankenhaus

Beim Schlaganfall zählt jede Minute

Bei einem Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. Denn je schneller ein Mensch behandelt wird, desto größer die Chance, dass im Hirn keine irreparablen Schäden zurückbleiben. „Time is Brain“, sagen die Mediziner dazu. Ein besonderes großes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, haben dabei Menschen mit Diabetes Typ 2. Sind sie häufig unterzuckert, besteht für sie auch die Gefahr, an Demenz zu erkranken. 

Um über Schlaganfälle, Risikofaktoren, Herzschwäche und Diabetes aufzuklären, beteiligt sich das Team um Dr. Marco Michels, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Medizin im Alter, am Dorstener Krankenhaus an der groß angelegten Präventionskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe mit dem Titel „Herzenssache Lebenszeit“. Am Mittwoch, den 8. Mai, macht der signalrote Doppeldeckerbus der Schlaganfallhilfe Halt vor der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, alles Wissenswerte über Schlaganfall und Zuckerkrankheit zu erfahren. Schirmherr der Veranstaltung ist Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Wie wichtig diese Kampagne und die Aufklärung über die Krankheit ist, unterstreicht Chefarzt Michels, der auch Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist, mit einigen Zahlen: „In Deutschland erleiden mehr als 250.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Bezogen auf das Ruhrgebiet heißt das: Etwa 15.000 Menschen sind betroffen. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland – nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen – und ist einer der Hauptgründe, pflegebedürftig zu werden.“

Den ganzen Tag über informieren Mediziner, Diabetesberater und Pflegekräfte über Schlaganfall, Risikofaktoren und Diabetes. Wer möchte, kann Blutdruck, Blutzucker und Puls messen lassen und im Anschluss auch gleich eine Beratung erhalten. Bewegung ist ein gutes Mittel, Schlaganfall und Diabetes vorzubeugen. Daher stellt der hauseigene Verein KKRN-Aktiv sein breit gefächertes Gesundheitssportprogramm vor. rischgebackene Waffeln, deren Erlös dem Dorstener Palliativnetzwerk Spes Viva zugutekommen, runden den Tag ab. www.kkrn.de

Foto oben rechts: Bürgermeister Tobias Stockhoff, KKRN-Geschäftsführer Andreas Hauke und Chefarzt Dr. Marco Michels (v. l.) freuen sich, zur dritten Auflage der Aufklärungskampagne viele Besucher begrüßen zu dürfen

Text: KKRN
Foto: Günter Schmidt

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