Bau des Antonius-Kindergartens startet

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Bau des Antonius-Kindergartens startet

Mit der viergruppigen Einrichtung werden 85 neue Betreuungsplätze geschaffen

Auf dem Antoniusplatz (Ecke Antonius- / Breslauer Straße) beginnt die Stadt Dorsten in diesen Tagen mit dem Bau des neuen Antonius-Kindergartens.

Auf der Freifläche entsteht eine Tageseinrichtung mit vier Gruppen, drei davon mit 20 Plätzen für Kinder von 2 bis 6 Jahren, sowie eine mit 25 Plätzen für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Mit der neuen Tagesstätte werden dringend benötigte Betreuungsplätze geschaffen. Holsterhausen gehört zu den Stadtteilen, in denen der Bedarf derzeit besonders groß ist und in den nächsten Jahren auch noch steigen wird.

Aktuell hat die Grünflächenabteilung im Tiefbauamt auf der Spielfläche Antoniusplatz damit begonnen, die Geräte zu demontieren. Anschließend beginnen die Bauarbeiten. Die Tagesstätte wird eingeschossig in Massivbauweise errichtet. Die Bauzeit ist auf gut ein Jahr kalkuliert, so dass je nach tatsächlichem Baufortschritt voraussichtlich im Spätsommer oder Frühherbst 2020 die Kinder einziehen können.

Die Baukosten sind auf 2,4 Millionen Euro kalkuliert. Davon erhält die Stadt Dorsten rund 1,8 Millionen Euro aus Landes- und Bundesförderprogrammen zur Schaffung von neuen Kindertagesbetreuungsplätzen.

Der Antonius-Kindergarten wird die elfte Tagesstätte in Trägerschaft der Stadt Dorsten sein.

Anders als zunächst geplant, kann mit Einweihung der neuen Kita die Tagesstätte am Kreskenhof nicht aufgegeben werden. Auch die dort geschaffenen Plätze werden bis auf weiteres benötigt, um in Dorsten ausreichend Betreuungsplätze anbieten zu können.

Die Spielfläche am Antoniusplatz kann zwar während der Bauzeit nicht genutzt werden, wird aber als öffentliches Angebot mit einem neuen Konzept erhalten bleiben. Der öffentliche Spielplatz wird nach der Bauphase wieder neu angelegt und so gestaltet, dass er auch von den Kindern aus der Tagesstätte genutzt werden kann. Wenn es gelingt, Spielplatzpaten für den öffentlichen Teil der Fläche zu gewinnen, wird auch umgekehrt die Möglichkeit bestehen, das Außengelände der neuen Kindertageseinrichtung nach den Betreuungszeiten öffentlich zu nutzen.

Text: Stadt Dorsten

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