August 2020

Umweltbrummi sammelt Problemabfälle

Am Mittwoch, 19. August, haben die Bürger der Stadt Haltern am See Gelegenheit, ihren Haushalt von Problemabfällenund Sondermüll zu befreien.

An folgenden Standorten ist der Umweltbrummi im Einsatz:
Mittwoch, 19.08.2020
9.00 – 9.30 Uhr
Sythen, Brinkweg, Parkstreifen Freibad
10.00 – 10.30 Uhr
Lavesum, Merfelder Str. Parkplatz Tennisanlage
11.00 – 11.30 Uhr
Holtwick, Holtwicker Str. Wanderparkplatz
12.00 – 12.30 Uhr
Lippramsdorf, Jahnstr. Parkplatz Sportplatz
13.30 – 14.00 Uhr
Hamm-Bossendorf, Parkplatz Sportplatz Marler Str.
14.30 – 15.00 Uhr
Flaesheim, Stiftsplatz
15.30 – 16.00 Uhr
Hullern, Hauptstraße/Schulhof

Angenommen werden z. B. folgende Stoffe: Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Autopflegemittel, Chemikalien aller Art, Pflanzenschutz-, Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Lacke, Farben, Klebstoffe, Säuren, Laugen, Lösungs- und Imprägniermittel, Fleckenentferner, Batterien, Medikamente.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen nicht in die Mülltonne gehören, sondern unbeschädigt beim Umweltbrummi abgegeben werden können. Damit die Problemabfälle schneller und sicher eingeordnet werden können, sollten sie stets in den Originalverpackungen aufbewahrt und angeliefert werden.
Zwischen den Sammelterminen des Umweltbrummis können die Problemabfälle aus Haushaltungen, Dienstleistungsbetrieben und Kleingewerbe alle 14 Tage in der geraden Kalenderwoche, Samstag von 8.30 bis 13.30 Uhr am Wertstoffhof, Annabergstraße 55, abgegeben werden. Die Anlieferung der Problemabfälle aus Haushaltungen ist gebührenfrei.

2020 von admin (Kommentare: 0)

Belüftungsanlagen sorgen für Sauerstoff

Zu geringe Sauerstoffsättigung war im letzten Jahr während des Hochsommers die Ursache dafür, dass in der Stever zahlreiche Fische verendet sind. Das wollen der Gewässer-Eigentümer, die Stadt Haltern am See, und auch der Trinkwasserversorger, die Gelsenwasser AG, künftig möglichst vermeiden. Am Montag stellten Baudezernent Siegfried Schweigmann, der Leiter des Baubetriebshofs, Gerd Becker, sowie Wasserwerkleiter Magnus Meckelburg von der Gelsenwasser AG die nun ergriffenen Maßnahmen vor.

Eingebaut worden sind jetzt vier Belüftungsanlagen im Bereich der Stever zwischen dem „Alten Garten“ und dem „Lakeside Inn“. „Denn genau dort, so haben es auch die Messungen zuvor ergeben, war der Sauerstoffgehalt am niedrigsten“, erklärt Siegfried Schweigmann. Diese Anlagen werden nun, wenn der Sauerstoffanteil im Wasser geringer wird, per Zeitschaltuhr eingeschaltet – überwiegend in den Nachtstunden.

In den umfangreichen Messungen und Gesprächen, die die Gelsenwasser AG gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung geleistet haben, sind die Verantwortlichen zu dem Ergebnis gekommen, dass die nun eingesetzten Belüftungsanlagen ausreichen müssten, um ein weiteres Fischsterben zu vermeiden. „Natürlich haben wir das Geschehen ständig im Blick. Zudem zeigen uns die regelmäßigen Messungen an, ob bei den hohen Temperaturen die Fische genügend Sauerstoff bekommen“, sind sich Magnus Meckelburg und Gerd Becker einig, dass diese insgesamt 10.000 Euro teure Investition sinnvoll ist. Gelsenwasser und Stadt teilen sich die Ausgaben. „Und bisher“, ergänzen sie, „geht es den Fischen in diesem Jahr zum Glück noch gut.“
Damit die vier Belüfter für die Bootsfahrer keine Gefahr darstellen, sind die Geräte mit Schutzkäfigen versehen. Genauso sind die Fische geschützt.

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)