März 2020

Jobcenter vereinfacht Antragsverfahren

Das Jobcenter Kreis Recklinghausen bietet Bürgerinnen und Bürger ab sofort einen einfachen Weg an, Anträge und Unterlagen zum Leistungsbezug der Grundsicherung online übermitteln.

Über ein Kontaktformular auf der Internetseite des Jobcenters können Nachrichten sowie Dokumente als Datei-Anhänge direkt und sicher an die zuständige Bezirksstelle übermittelt werden. Das Kontaktformular ist zu erreichen unter der Internet-Adresse www.jobcenter-kreis-recklinghausen.de/onlineservice.

Das Kontaktformular vereinfacht Bürgern die Zustellung von Dokumenten und erleichtert den Mitarbeitern des Jobcenters die Zuordnung und somit die Bearbeitung. Bürger können ihre Unterlagen digital in verschiedenen Formaten – als Text-Dokument aus dem Programm Word, als PDF oder auch als Foto-Datei im JPG-Format – übersenden. Die Menge der angehangenen Dateien darf insgesamt 20 MB pro Nachricht nicht überschreiten.

Die Bewilligung und Auszahlung von Geldleistungen der Grundsicherung hat im Jobcenter Kreis Recklinghausen aufgrund der besonderen Situation derzeit Vorrang und ist sichergestellt. Die Mitarbeiter nutzen bei der Leistungsgewährung alle Möglichkeiten für vereinfachte Verfahren.

Die Jobcenter-Bezirksstellen in allen zehn Städten im Kreis Recklinghausen sind weiterhin telefonisch für alle Anliegen und Fragen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, um persönliche Kontakte auf das absolut Notwendige zu minimieren und die Verbreitung des Corona-Virus zu unterbinden.

Alle aktuellen Regelungen zur Erreichbarkeit und Antragstellung veröffentlicht das Jobcenter Kreis Recklinghausen – auch in den Sprachen Türkisch, Arabisch und Englisch – zentral unter der Internetadresse www.jobcenter-kreis-recklinghausen.de/aktuelles. 

Rufnummern der Jobcenter-Bezirksstellen:

Castrop-Rauxel: 02305 580-0
Datteln: 02363 3736-10
Dorsten: 02362 608-0
Gladbeck: 02043 696-800
Haltern am See: 02364 10544-0
Herten: 02366 1810-0
Marl: 02365 95397-655
Oer-Erkenschwick: 02368 69996-0
Recklinghausen: 02361 9384-2828
Waltrop: 02309 7844-400

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)

Es kommt auf jeden Einzelnen an

Ein Kontaktverbot greift erheblich in die Freiheitsrechte ein. Bürgermeister Bodo Klimpel stimmt der Einschätzung von Bund und Ländern zu, dass strengere Vorgaben erforderlich sind, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. „Wenn es in den kommenden Tagen nicht gelingt, die Fallzahlen radikal zu senken, würde das unsere Krankenhäuser überfordern. Das dürfen wir nicht riskieren.“

Ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen mit Ausnahme von Familien sowie strenge Ahndung von Vergehen - die eindeutigen Vorgaben für NRW und Deutschland schaffen Klarheit für alle. Dazu Klimpel: „Ich habe mir einheitliche Vorgaben gewünscht. Das Land schafft nun mit einer Rechtsverordnung Fakten, die auf kommunaler Ebene einheitlich gelten. Das spart bei der Umsetzung der Maßnahmen auch in Haltern am See wertvolle Zeit. Für einen Flickenteppich an Regelungen hat kein Bürger Verständnis.“ Aus den aktuellen Erkenntnissen und Vorgaben folgert Bodo Klimpel: „Sie können sicher sein, Polizei und kommunale Ordnungsbehörden werden konsequent kontrollieren und hart durchgreifen.“

Ebenso stellt er auch aufgrund seiner Beobachtungen am Wochenende fest: „Es macht Hoffnung, dass der allergrößte Teil der Bürgerinnen und Bürger sich schon seit mehreren Tagen verantwortungsbewusst verhält. Diese Menschen haben verstanden, dass sie sich und andere am besten schützen können, wenn sie Begegnungen auf den engsten Familienkreis beschränken.“

Der Umgang mit der Epidemie verlangt auch den Beschäftigten in der Verwaltung alles ab, die Krisenstäbe tagen rund um die Uhr. Die Verwaltung muss die Umsetzung der Notmaßnahmen bewerkstelligen. Sie überprüft die Lage auf den Straßen, Plätzen und Parks und ist erste Anlaufstelle für Gewerbetreibende und Eltern, die für ihre Kinder einen Platz in der Notbetreuung brauchen. Das alles zu leisten, während die Lage und die rechtlichen Vorgaben sich ständig ändern, ist nicht einfach.

Letztlich ist aber klar, dass es weiterhin auf jeden Einzelnen ankommt. Selbst bei den jetzigen massiven Beschränkungen werden die Infektionsketten nur zu sprengen sein, wenn sich jeder verantwortlich verhält. Dann wird sich hoffentlich in wenigen Tagen die Zahl der Neu-Infektionen deutlich verringern.

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)

Stadtsparkasse Haltern am See gewappnet

Zum Schutz ihrer Kunden und MitarbeiterInnen appelliert die Stadtsparkasse: Bleiben Sie zuhause! Zahlreiche Angelegenheiten lassen sich telefonisch, per Mail, an den vielzähligen Selbstbedienungsterminals oder über das Online-Banking bzw. die Sparkassen-App erledigen.

Die Stadtsparkasse trifft gerade eine Vielzahl von Vorbereitungen, um den dauerhaften Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Ein eingerichteter Krisenstab beobachtet und bespricht täglich die Situation rund um das Corona-Virus. In der Belegschaft gibt es bisher keine bestätigte Corona-Infektion.

Angesichts der sich weiter verstärkenden Pandemie will die Stadtsparkasse dazu beitragen, ihre Kunden und ihre Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Daher empfiehlt sie ihren geschäftlichen und privaten Kunden Filialbesuche nur nach Terminvereinbarung.

Für persönlichen Service oder Terminvereinbarungen sollen Kunden sich bitte ans Kunden-Service-Center (KSC) wenden, per Telefon 02364 / 936-0 oder per Email an kundenservicecenter@sparkasse-haltern.de (Mo. bis Fr. 8-17 Uhr, Do. 8-18 Uhr). Das KSC wurde personell erheblich aufgestockt.

Viele Bankgeschäfte können auch über das Online–Banking am PC über www.sparkasse-haltern.de oder mit der praktischen Sparkassen-App geregelt werden. Die Stadtsparkasse empfiehlt auch, Zahlungen bargeld- und kontaktlos über Sparkassen-Card, Kreditkarte oder Smartphone zu tätigen.
Die Geschäftsstelle Schüttenwall bleibt zum Schutz aller Beteiligten bis auf Weiteres geschlossen. Die MitarbeiterInnen unterstützen an der Hauptstelle. Alle anderen Geschäftsstellen der Stadtsparkasse bleiben unverändert geöffnet. Die Selbstbedienungsterminals und Geldautomaten an allen Standorten stehen wie gewohnt rund um die Uhr zur Verfügung.

Zu den Vorsorgemaßnahmen gehört auch die räumliche Trennung von Mitarbeitern der Abteilungen. Es geht dabei um die Neugruppierung von Kräften und den Gesundheitsschutz. Auch mobiles Arbeiten wird ermöglicht, wo es erforderlich ist.

Nies- oder Spritzschutz sowie Hinweisschilder werden zum Schutz der Kunden und MitarbeiterInnen aufgestellt. Kunden werden gebeten, auch zu ihrem eigenen Schutz, ausreichend Abstand zu anderen Kunden und den Mitarbeitern zu halten. Überweisungsaufträge und Formulare sollen nur noch fertig ausgefüllt abgegeben werden.
Für die vielen Anfragen unserer Geschäftskunden gilt:
Die Stadtsparkasse arbeitet mit allen verfügbaren Kapazitäten. Die Mitarbeiter stehen gemeinsam bereit, den betroffenen Unternehmen sehr schnell Informationen und Hilfen anzubieten und damit eine breite wirtschaftliche Talfahrt zu verhindern.
Aktuelle Informationen werden unter www.sparkasse-haltern.de/corona und auf www.sparkasse.de veröffentlicht.

Einen deutlichen Appell richtet Jutta Kuhn, Vorstand der Stadtsparkasse, an alle Kunden: „Wir bleiben für Sie da, bitte bleiben Sie für uns zuhause.“

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)

Kontakte auch am Wertstoffhof vermeiden

Der Wertstoffhof der Stadt Haltern am See wird aktuell deutlich stärker frequentiert als üblich. Verständlich, wurden doch alle in unserem Alltag ausgebremst. Da bleibt genug Zeit, um den Garten auf Vordermann zu bringen oder Keller und Dachböden aufzuräumen und zu entrümpeln.

Ziel der Stadtverwaltung ist es, den Betrieb des Wertstoffhofes solange wie möglich aufrechterhalten zu können. Daher bittet sie darum, unnötige, persönliche Kontakte zu vermeiden und ausschließlich Abfälle anzuliefern, die dringend entsorgt werden müssen. Das sind insbesondere Abfälle, die aus hygienischen Gründen nicht im Haushalt verbleiben sollten. Also Restmüll und organische Abfälle.

Eine Anlieferung von Sperrmüll, Papier, E-Geräten, Schadstoffen, Reifen, etc. ist aktuell nicht zwingend notwendig. Deshalb der Appell: Bitte lagern Sie diesen Müll vorerst anderweitig bei sich und unterstützen Sie uns dabei, die notwendige Abfallentsorgung in gewohntem Umfang an unserem Wertstoffhof weiter betreiben zu können.

Bitte kommen Sie möglichst allein auf den Wertstoffhof, um Ihren Müll zu entsorgen. Der Wertstoffhof ist kein Ausflugsziel für die ganze Familie, um Kindern oder Enkeln ein wenig die Langeweile zu vertreiben. Denken Sie an Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Familie genauso, wie an die Gesundheit unserer Kollegen und deren Familien. Halten Sie ausreichend Abstand und halten Sie sich nicht länger als nötig auf dem Betriebsgelände auf.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)

Lippe-Fähre Maifisch bleibt erst mal an Land

Lippeverband will Ansteckungsgefahr vermeiden
Haltern am See. Von Ostern bis Oktober lautet normalerweise die Eselsbrücke, mit deren Hilfe man sich die Betriebszeiten der Lippe-Fähren gut merken kann. Aus mehreren Gründen hat sich der Lippeverband aber nun entschlossen, die Maifisch in Haltern am See und auch die Personenfähren in Hamm und Dorsten bis auf Weiteres nicht zu Wasser zu lassen.
„Da mehrere Tausend Gäste pro Saison unsere Fähren nutzen, die Überfahrt manuell per Hand erfolgt und die Menschen dicht an dicht an Bord stehen, können wir ein erhöhtes Ansteckungspotenzial mit dem Corona-Virus hier nicht ausschließen“, erklärt Dr. Emanuel Grün als Technischer Vorstand des Lippeverbandes. Um diesen „Ansteckungs-Hotspot“ zu vermeiden, bleiben alle drei Fähren des Lippeverbandes erst mal an Land.

Die Betriebsteams des Lippeverbandes haben sich auf das Corona-Virus eingestellt: Sie arbeiten im wöchentlich wechselnden Schichtbetrieb zu Hause und vor Ort, um Infektionsketten zu vermeiden. Daher nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in erster Linie die Basisaufgaben wahr, die im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge aufrechterhalten werden müssen. Zu den Kernaufgaben gehören unter anderem der Hochwasserschutz, der Betrieb von Kläranlagen, Pumpwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Abwasserkanälen sowie Wasserläufen.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort leisten gerade jetzt einen immens wichtigen Beitrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge in der Lippe-Region – ihnen gilt ausdrücklich unser Dank“, betont Dr. Emanuel Grün.

2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)