März 2020

VHS zuhause: Online-Vortrag über schwarze Löcher

Was hat es auf sich mit den schwarzen Löchern? Sie sind faszinierende aber uns komplett fremde Gebilde, vieles was uns in der Alltagswelt vertraut vorkommt, verläuft in der Nähe eines schwarzen Lochs völlig anders ab. Am Freitag, 3. April, um 19 Uhr können Interessierte viel neues über dieses spannende Thema erfahren und müssen dafür noch nicht einmal die eigenen vier Wände verlassen.

Als Referenten konnte die Volkshochschule Dr. Tobias Jogler gewinnen, der in Karlsruhe und Berlin Physik studierte und in München am Max-Planck-Institut über das Thema „Untersuchung von Gammastrahlen-Doppelsternsystemen“ promovierte. Nach dem Studium und der Promotion forschte Jogler in München und an der Stanford Universität in Kalifornien zur Gammastrahlenemission von Supernovaüberresten, mit dem Ziel die Quellen der Kosmischen Strahlung zu identifizieren. Seit 2016 ist er als wissenschaftlicher Referent am Planetarium des LWL Naturkundemuseums in Münster tätig.

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2020 von Ulf Steinböhmer (Kommentare: 0)

Brautpaar mit Standesbeamten allein

Das gesamte Verwaltungshandeln ist derzeit einem Punkt unterworfen: Die Verbreitung des Coronavirus muss eingedämmt werden. Das ist natürlich auch Thema im Standesamt, das bei den Trauungen deutliche Einschränkungen einführen musste. Bisher haben bereits sechs Paare von sich aus ihren Trautermin abgesagt. Auch deshalb, weil nach der Trauung das Feiern nicht mehr stattfinden darf.

Im Standesamt selbst, so hat es jetzt die Verwaltung auch auf dringende Empfehlung des NRW- Innenministeriums festgelegt, kann für eine Hochzeit nur noch das Brautpaar selbst erscheinen, um die Anzahl der beteiligten Personen zu reduzieren.

Im Internet ist zudem jetzt eine Vollmacht hinterlegt, mit der sich Interessierte schriftlich anmelden können. Sie ist zu finden unter www.haltern-am-see.de/Stichwort Eheschließungen oder https://eservice2.gkd-re.de/bsointer160/DokumentServlet?dokumentenname=160l7891.pdf

Wer mit dem Standesamt Kontakt aufnehmen möchte, kann dort unter diesen Telefonnummern anrufen: 02364 933-166, -167 und -168, Mail: standesamt@haltern.de.

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Coronavirus-Update: KKRN-Klinikverbund baut Kapazitäten aus und hofft auf finanzielle Unterstützung

Aufgrund der aktuellen Krisensituation ergreift die KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH verschiedene Maßnahmen, um gegen die Auswirkungen des Coronavirus gewappnet zu sein. Täglich beruft der Verbund eine KKRN-weite Videokonferenz unter Beteiligung des ärztlichen Dienstes, des Pflegedienstes und anderer relevanter Berufsgruppen ein, um beispielsweise Bettenkapazitäten auszubauen und die vorhandenen Arbeitsanweisungen an die aktuelle Situation anzupassen: „Jeden Tag bewerten wir die Situation neu und reagieren darauf“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer des Klinikverbundes.

Ausbau der Intensiv- und Beatmungskapazitäten
So beschloss das interdisziplinäre Expertenteam unter anderem einen erheblichen Ausbau der Intensiv- und Beatmungskapazitäten an allen Standorten der KKRN GmbH. Dazu gehören das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus, das Halterner St. Sixtus-Hospital, das Marler Marien-Hospital sowie das Hertener Gertrudis-Hospital. „Für diese neuen Intensiv- und Beatmungskapazitäten brauchen wir jedoch Personal, um eine adäquate Patientenversorgung sicherstellen zu können. Daher haben wir einen Aufruf über die sozialen Medien gestartet, um weitere Unterstützung zu gewinnen“, erklärt Guido Bunten, Prokurist des KKRN-Klinikverbundes.

Hoffnung auf finanzielle Unterstützung
Schon jetzt haben die vier Krankenhäuser zur Vorbereitung auf erhöhte Patientenzahlen ausgewählte Operationen und Behandlungen zurückgefahren – in der Hoffnung auf einen finanziellen Ausgleich durch die öffentlichen Stellen. „Aber wir brauchen diese Unterstützung nicht nur für die freigeräumten Betten, sondern auch für den Aufbau unserer Intensiv- und Beatmungskapazitäten sowie für die Beschaffung von Schutzmaterial“, bestätigt Prokurist Guido Bunten.

Stabilität der Krankenhäuser sichern
Nur so könne die wirtschaftliche Stabilität der Krankenhäuser in diesem kritischen Zustand gesichert werden. „Diese Krise darf nicht zu Insolvenzen von Kliniken führen, daher appellieren wir an Bund und Land, kurzfristige Liquiditätshilfen sicherzustellen“, fordert Dr. Andreas Weigand. Der Geschäftsführer ist stolz auf das KKRN-weite Engagement: „An dieser Stelle möchten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch einmal herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser besonderen Krisensituation danken. Sie sind es, die derzeit und in den kommenden Wochen an vorderster Front die Stellung halten“, honoriert Dr. Weigand die Leistung. Weitere Informationen rund um die KKRN GmbH und das Thema Coronavirus finden Interessierte auf der Homepage des Klinikverbundes unter www.kkrn.de sowie auf dem neuen KKRN-Facebook- und Instagram-Kanal.

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Verkauf von Speisen auch zur Abholung erlaubt

Die Stadt Haltern am See ändert beim Thema Eindämmen des Coronavirus in einem Punkt ihre Allgemeinverfügung. Es wird nun wieder erlaubt, dass Gaststätten die von Kunden bestellten Speisen an Abholer herausgeben dürfen. Ursprünglich hatte die Verwaltung dieses zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger untersagt, weil zu beobachten war, dass es bei der Abholung von Speisen zu Menschenansammlungen gekommen ist. Gerade dies fördert bekanntlich die Verbreitung des gefährlichen Virus.

„Beim Gang zu den Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Metzgereien usw. gewinnen wir mehr und mehr den Eindruck, dass sich die Menschen sehr diszipliniert an die Vorgabe halten, stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu wahren“, erklärte Bürgermeister Bodo Klimpel.

Auch der Halterner Hotel- und Gaststättenverband hat sich mit einem Schreiben an den Bürgermeister gewandt, in welchem dargelegt wird, wie die Gastronomen die Vorgaben des Robert-Koch-Institutes beim Verkauf an Abholer einhalten werden. Klimpel: „Wir meinen, dass unter diesen Umständen die Neuregelung angemessen ist. Sie kommt natürlich auch den Menschen, die ihre Küche mal kalt lassen wollen, und ebenso den Gastronomen entgegen.“

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Sprechstunde der Adoptionsvermittlungsstelle abgesagt

Aufgrund der Corona-Krise sagt die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle der Städte Dorsten und Haltern am See die obligatorische Sprechstunde ab. Sie hätte eigentlich am 7. April stattfinden sollen. Selbstverständlich ist die zuständige Mitarbeiterinnen erreichbar: Angelika Baumeister, Telefon 02364 933-254, Mail: Angelika.Baumeister@haltern.de.

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