Juni 2018

„Sommer am See“ 2018 - Eine Veranstaltung mit Seele

„Alle Sonntage sind Sonnentage“, sagt Carsten Schier. Der Geschäftsführer der Stadtwerke ist bekennender Fan der Reihe „Sommer am See“, dem musikalischen Sonntagsfrühschoppen in der Stadtmühlenbucht.
Nach dem Riesenerfolg in den vergangenen zwei Jahren heißt es diesmal: aller guten Dinge sind drei. Benno Schrief, Vorsitzender der Bootshausgesellschaft, hatte seinerzeit die Idee zum Sonntagsfrühschoppen. Und mittlerweile ist „Sommer am See“ zu einem Highlight für Haltern am See herangewachsen. Organisiert wird das Programm von Christian Zehren, der zusammen mit dem Kajüte-Team auch die gastronomische Bewirtung übernimmt. „Sommer am See ist eine Veranstaltung mit Seele“, sagt Zehren und präsentiert das Programm an den Sonntagen im Juli und August. Der Musikmix setzt auf Bewährtes und Neues, vom Dixie-Jazz über Irish Folk bis hin zu Rock und Blues. Erstmals ist mit Wireless eine A-capella-Gruppe dabei. Zum Auftakt am 1. Juli tritt natürlich wieder die Dixie-Ahoi-Band auf.

Bild oben: Große Freude, da es zum dritten Mal heißt „Sommer am See“. v.l. Carsten Schier von den Stadtwerken, Christoph Wink, Christian Zehren von der Kajüte, Ralf Junge von der Stadtsparkasse und Benno Schrief  von der Bootshausgesellschaft.

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2018 von Ulf Steinböhmer

Generalversammlungen Energiegenossenschaft am Donnerstag

Über eine positive Entwicklung der Mitgliederzahl wird der Vorstand der Energiegenossenschaft bei der Generalversammlung am 28. Juni 2018 berichten. Weitere Themen sind unter anderem der aktuelle Stand der Planungen für ein Bürgerwindrad sowie mögliche weitere Projekte der Genossenschaft. Die Generalversammlung beginnt um 19 Uhr  im Veranstaltungssaal der Volksbank Haltern eG, Raiffeisenplatz 1.

2018 von Ulf Steinböhmer

ISEK-Beteiligungsprozess startet

Die Stadt Haltern am See lädt gemeinsam mit den Planungsbüros stadtraum Architektengruppe und Junker+ Kruse zum Bürgerforum am Dienstag, 26. Juni, um 19 Uhr ins Alte Rathaus ein. Die beiden Büros waren gemeinsam im Oktober 2017 beauftragt worden, ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Innenstadt aufzustellen.
Nach der Analysephase, in der die Büros sich intensiv mit der vorhandenen Situation beschäftigt haben, bildet das Bürgerforum den Auftakt für die Beteiligung der Öffentlichkeit. Deshalb sind alle Interessierten eingeladen, sich mit Ideen und Maßnahme-Vorschlägen für die Innenstadt einzubringen.
Alle Anregungen werden aufgenommen und sind Grundlage für die Erarbeitung des Maßnahmenkatalogs. Das ISEK bildet den Handlungsrahmen für die Entwicklung der Innenstadt in den kommenden zehn Jahren.

2018 von Ulf Steinböhmer

Hotel und Ferienappartements am alten Seestern

Der Abriss der Seestern-Ruine und der Bau eines Hotels sowie der Bau einer Ferienappartementanlage rücken in greifbare Nähe. Denn am Donnerstagabend stimmte der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss einstimmig dafür, die planungsrechtlich erforderlichen Schritte dafür einzuleiten. Vorausgegangen war am Dienstagabend der entscheidende Beschluss der Stiftung Franz Sales Haus in Essen, am See ein barrierefreies, integratives Vier-Sterne-Hotel mit bis zu 80 Zimmern zu planen. Darin sollen dann auch mindestens 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen vorgesehen sind. Ein ähnliches Hotel gibt es bereits seit 2012 in Essen.

Vorgesehen sind in dem neuen dreistöckigen Hotel ein Restaurant mit Tagungsräumen, eine Saunaanlage, im Außenbereich eine Minigolfanlage bzw. eine Outdoor-Fitnessanlage. In den nächsten Monaten, so erklärte Hubert Vornholt, Vorstandsvorsitzender von Franz Sales Haus, werden nun konkretere Analysen und Pläne erarbeitet, um das Projekt vorauszutreiben. Er nannte keine konkrete Investitionssumme, sprach aber von einem „zweistelligen Millionenbetrag“.

Die Stadtverwaltung stand mit Franz Sales Haus seit 2015 in Kontakt, die dann 2017 klar gestellt hatte, das geplante Hotel nur dann zu bauen, wenn klar ist, dass die Ruine abgerissen wird. Diesbezüglich nutzte Baudezernentin Anette Brachthäuser im gleichen Jahr die Expo- Real in München, um Vertreter der Seestern GmbH und den Projektentwickler Michael Kirchner aus Telgte an einen Tisch zu bringen. Dazu Baudezernentin Anette Brachthäuser: „Wir sind wirklich sehr froh, dass wir nun eine Lösung gefunden haben, die alle Seiten mittragen können. Denn wir alle hatten und haben ein gemeinsames Ziel, die Ruine endlich zu beseitigen.“

Die Eigentümerin der Seesternruine, die Seestern GmbH & Co.KG, soll die Möglichkeit erhalten, auf dem Gelände des alten Hotels eine vierstöckige Ferienappartementanlage zu erstellen. Sie sagt im Gegenzug zu, dass die Ruine des ehemaligen Hotels abgerissen wird, nachdem das Bebauungsplanverfahren so weit fortgeschritten ist, dass die genannten Ziele auch wirklich realisiert werden können. Diese Zusicherung soll seitens der Seestern GmbH & Co.KG zudem noch durch einen gesonderten notariellen Vertrag rechtssicher und vollstreckbar beurkundet werden.

2018 von Ulf Steinböhmer