März 2017

Gäste von Indoor-Halle beeindruckt

Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses und der Verwaltung besichtigten am Donnerstagnachmittag die neue Indoor-Halle des Ketteler Hofes in Lavesum. Georg Schulze Robert führte die beeindruckten Gäste über die Baustelle, wo die fleißigen Handwerker noch in den nächsten zwei Wochen eine Menge an Arbeiten erledigen müssen. Denn am 1. April soll die Eröffnung sein.
Trotzdem wurde schon sehr gut sichtbar, dass die Familie Schulze Robert zahlreiche Highlights für die großen und kleinen Besucher aus Nah und Fern vorbereitet. Denn die Halle bietet bis zu 2000 Spielenden zahlreiche Bewegungs-Angebote in Form einer Weltreise: Arktis, Regenwald, Dschungel und das Weltall sind Beispiele für die Bereiche, in denen sich die Besucher nach Herzenslust bewegen können, sei es als Kletterer, Rutschende oder Spielende.

Georg Schulze Robert rechnet damit, dass –je nach Besucherzahl – in der Halle etwa fünf Aufsichtspersonen beschäftigt werden. Hinzu kommt das Personal für die zwei gastronomischen Bereiche. „Die Halle bringt den Vorteil, dass sie das ganze Jahr über geöffnet sein kann. Das bedeutet auch, dass viele unserer Mitarbeiter ganzjährig beschäftigt sein können“, blickt Schulze-Robert nach vorn.

2017 von Ulf Steinböhmer

Einstimmig für mehr Flexibilität in der OGS

Zumindest in einem Punkt herrschte Einigkeit im Schul-, Sport- und Kulturausschuss: Eine Offene Ganztagsschule (OGS) muss flexibel sein. Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig für die von der CDU angestoßene Resolution, die sich an die Mitglieder des Landtages und der Landesregierung richtet. Darin fordern CDU, SPD, Grüne, Wählergemeinschaft und FDP eine klare Formulierung bezüglich des OGS-Besuches. Für sie steht fest, dass trotz einer Anmeldung in der Offenen Ganztagsschule den Kindern Zeit für Familienleben und Vereinsaktivitäten bleiben muss.
Dazu müsse Ministerin Sylvia Löhrmann lediglich den Erlass klarer formulieren. Aktuell heißt es: „Die OGS bietet zusätzlich zum Unterricht Angebote außerhalb der Unterrichtzeit an. Der Zeitrahmen erstreckt sich in der Regel über alle Unterrichtstage von 8 bis 16 Uhr.“

Die Halterner Stadtverwaltung war in Absprache mit den Schulleitungen bislang großzügig. Die Definition „in der Regel“ ließ das ihrer Meinung nach zu. In Absprache mit der jeweiligen Grundschule konnten Kinder auch an nur drei Tagen in die OGS geschickt werden. Seit geraumer Zeit aber werden die Kommunen von der Bezirksregierung angehalten, OGS verpflichtend an vier bis fünf Tagen anzubieten.
„Der aktuelle Erlass trägt aufgrund seiner Formulierung allgemein zur Verunsicherung bei“, kritisieren die Halterner Parteien. Mittelfristig sei die Landespolitik gefordert, ein landesseitig finanziertes Betreuungs- und Bildungskonzept im Ganztagsbereich zu entwickeln, das die Bedürfnisse junger Eltern stärker berücksichtige.

In Haltern am See hatte sich schon vor Monaten eine Elterninitiative „Für eine familienfreundliche Offene Ganztagsschule“ gegründet. Diese fordert eine OGS mit flexiblen Abholmöglichkeiten, die im Sinne der Träger allerdings gewissen Regeln und Planbarkeiten unterliegen soll. Die Halterner Initiative fand schon einige Nachahmer in anderen NRW- Städten. Etwa 18.000 Personen unterschrieben diese Online-Petition, ein Großteil davon im Kreis Recklinghausen.
Gleichzeitig erteilte die breite Ausschussmehrheit dem SPD-Antrag eine Absage, weitere außerunterrichtliche Angebote im Primarbereich zu schaffen. Dafür seien weder finanzielle, noch personelle oder räumliche Kapazitäten vorhanden.

2017 von Ulf Steinböhmer

Frühlingsmarkt am ersten Aprilwochenende

Am ersten Wochenende im April (1. und 2. April, jeweils von 11 bis 19 Uhr) findet im Kardinal-von-Galen-Park wieder der Frühlingsmarkt statt. Zahlreiche Aussteller laden die Besucher zum Bummeln ein. Denn es gibt eine Menge zu entdecken: Bäuerliche Produkte sind vertreten mit selbstgemachten Marmeladen, hausgemachte Wurstwaren und holländischen Gouda. Zudem werden viele verschiedene Sorten Senf angeboten, am Sonntag kommt noch ein Stand mit Oliven und Feinkostspezialitäten.

Die Fischräucherei räuchert an beiden Tagen frische Forellen, die auch schon vor Ort verzehrt werden können. Der Imkermeister Jens Keinhörster aus Recklinghausen ist auch mit seiner großzügigen Auswahl an verschiedenen Honigsorten vor Ort. Weiterhin hat er auch Kerzen und Pflegeprodukte mit Bienenwachs im Programm.

Selbstverständlich haben sich auch wieder die traditionellen Handwerker aus den Niederlanden angesagt. In ihren alten Trachten demonstrieren sie ihr Handwerk, welches so nicht mehr oft zu sehen ist. Mit dabei sind der Korbflechter, der Buttermacher, die Klöpplerin und die Spinnerin.

Hobby- und Kunsthandwerker säumen den weiteren Weg durch den Park. Angeboten werden z.B. handgefertigter Schmuck, selbstgenähte Kinderkleidung, Kreatives aus Stoff, Tischwäsche, Deko Artikel, Holzdekoration, Perlen- und Halbedelsteine, Magnetschmuck, Bilder, Kleinlederwaren, Körnerkissen, Betonfiguren und Olivenholzprodukte.

Für die Kinder dreht sich ein Kinderkarussell, außerdem können sie sich an einem Stand kreativ schminken lassen. Begleitet wird der Markt von zwei Blumenmädchen, die nette Kleinigkeiten an die Kinder verteilen.

Für das leibliche Wohl gibt es frische Champignons, Bratkartoffeln, Bratwurst im Brötchen, Backschinken mit Sauerkraut und holländische Pommes. Dazu gibt es frisch gezapftes Hell- und Schwarzbier. Ein kleiner Biergarten lädt zum Verweilen ein. 

2017 von Ulf Steinböhmer

Kein Wasser mehr auf dem Friedhof

Seit Mittwochvormittag gibt es auf dem städtischen Friedhof Im Sundern kein fließendes Wasser mehr. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist die alte Pumpe defekt und muss aufwendig saniert oder ersetzt werden. Wie lange dieses dauert, ist derzeit noch nicht abzusehen. Betroffen davon sind auch die Toiletten, die deshalb gesperrt worden sind. 

2017 von Ulf Steinböhmer

Carl-Homann-Weg gesperrt

Aufgrund der schlechten Witterung in den letzten Wochen verzögern sich die Wegebauarbeiten am Carl-Homann-Weg um eine Woche. Deshalb bleibt dieser voraussichtlich bis zum 22. März voll gesperrt. Das bedeutet, dass weiterhin keine Fußgänger und Fahrradfahrer vom Stockwieser Damm (L 652) in den Carl-Homann-Weg gelangen, ebenso wenig ist das Durchlaufen bzw. Durchfahren von der Strandallee bis zum Stockwieser Damm möglich. Direkt im Anschluss an diese Arbeiten wird für etwa zwei Wochen die Kastanienallee gesperrt. Hier ist der Durchgang für Fußgänger und Radfahrer von den Tennisplätzen (Lippspieker) bis zur Fußgängerbrücke am Walzenwehr nicht möglich.

2017 von Ulf Steinböhmer