Dezember 2016

Der neue Veranstaltungskalender ist eingetroffen

Der von vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits erwartete Veranstaltungskalender der Stadt Haltern am See für das erste Halbjahr 2017 liegt jetzt druckfrisch vor. Die 72-seitige Broschüre bietet wiederum in bewährter Weise mannigfaltige Informationen und nützliche Tipps für Freizeit, Kultur, Einkauf und Gastronomie. Daneben finden sich auch wichtige Anschriften und Rufnummern von Ansprechpartnern in öffentlichen Einrichtungen, von Ärzten, Freiberuflern, Seniorentreffpunkten, Hilfsorganisationen und vielen anderen mehr. Abgerundet wird er durch einen illustrativen Innenstadtplan.

Ab sofort liegt der Kalender im Alten Rathaus kostenlos aus. Er ist zudem ab dem 5. Januar an folgenden Stellen kostenlos erhältlich: Neues Rathaus (Zentrale), VHS, Musikschule, Trigon, Stadtbücherei, LWL-Römermuseum, Apotheken, Geschäftsstellen der örtlichen Zeitungen, Hallenbad, Bahnhof/Radstation, Zentrale und Zweigstellen von Stadtsparkasse und Volksbank und in vielen Geschäften in der Innenstadt.

Für alle Terminplanungen, die über das erste Halbjahr hinausgehen, hat die Stadtagentur bereits jetzt eine Veranstaltungsübersicht mit großen Veranstaltungen für das ganze Jahr 2017 herausgegeben. Unter dem Titel „Veranstaltungen / Highlights – ein Jahr in Haltern am See“ sind alle großen Stadtfeste, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und Märkte, die auch für Gäste, Besucher und Touristen interessant sein können, aufgeführt. Der Flyer liegt nur in der Stadtagentur – Tourist-Information – aus. Von der städtischen homepage kann er auch als pdf-Dokument heruntergeladen werden: www.haltern-am-see.de/Tourismus/Aktuelles.
Für weitere Informationen und Rückfragen steht die Stadtagentur zur Verfügung, Markt 1, Telefon 02364 933-365/-366, e-mail: stadtagentur@haltern.de.

2016 von Ulf Steinböhmer

Wünsch` dir was!

Aktion für die Kinder aus dem VR-Primax CLUB der Volksbank Haltern eG

Am Dienstag gab es für zwanzig Kinder vom VR-Primax CLUB der Volksbank Haltern eG bereits Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Die Kinder aus dem VR-Primax CLUB reichten bei Ihrer Filiale vor Ort Volksbank-Weihnachtssterne mit einem Weihnachtswunsch von max. 25 Euro ein. Zwanzig Kinder waren die glücklichen Gewinner von rund 150 eingereichten Sternen und konnten sich über Ihre Weihnachtswünsche freuen. „Unsere VR-Primax CLUB Mitglieder sollten auch in diesem Jahr zu Weihnachten eine Chance bekommen die Weihnachtsgeschenke um ein weiteres Geschenk zu erweitern. Somit haben wir die Wünsch` dir was! – Aktion für unsere kleinen Mitglieder jetzt zum zweiten mal gestartet. Und wenn man in die leuchtenden Kinderaugen sieht, haben wir genau die richtigen Wünsche erfüllen können“, berichtet Julia Bauermann, Marketing der Volksbank Haltern.

Bild oben: Christoph Sebbel, Vorstand der Volksbank, überreichte die Weihnachtsgeschenke. Foto: Lokallust

2016 von Ulf Steinböhmer

Projekte für die Region entwickeln

Die Städte Dorsten, Dülmen, Haltern am See und Olfen sowie die Gemeinden Reken und Raesfeld haben jetzt den Verein „LAG Region Hohe Mark - Leben im Naturpark“ gegründet. Gründungsmitglied war auch der Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland, vertreten durch die Geschäftsführerin Dagmar Beckmann. Weitere Wirtschafts- und Sozialpartner werden kurzfristig beitreten. Zum Vorsitzenden ist der Olfener Bürgermeister Wilhelm Sendermann gewählt worden, zur stellvertretenden Vorsitzenden Dagmar Beckmann vom Naturparkverein. Bürgermeister Andreas Grotendorst aus Raesfeld ist als Kassierer das dritte Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.

Der Verein kümmert sich künftig um das Landes-Förderprogramm VITAL.NRW und trifft die für die Region notwendigen Entscheidungen, insbesondere die Auswahl der zu fördernden Projekte. Aus dem VITAL.NRW-Programm erhält die Region für die kommenden sieben Jahre voraussichtlich ein Förderbudget von 1,55 Mio. Euro. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Vital.NRW-Programm diese Region noch weiter voranbringen können“, erklärte Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Als erstes wird der Verein jetzt bei der Bezirksregierung den Förderantrag für das nach den Richtlinien vorgeschriebene Regionalmanagement einreichen. Sobald die Bewilligung der Fördermittel eingeht, wird die Stelle eines Regionalmanagers (m/w) ausgeschrieben. Das Büro des Regionalmanagements wird im Naturparkhaus in Raesfeld sein. Erste, im LEADER-Bewerbungsverfahren erarbeitete Projekte, können dann voraussichtlich ab Frühjahr 2017 beschlossen und umgesetzt werden.

Zielsetzungen des Förderprojektes VITAL.NRW sind:
die Förderung von Verantwortung, Innovation und Tatkraft im Rahmen der Entwicklung attraktiver ländlicher Räume; die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes insbesondere bei Kultur, Heimatpflege und Naturschutz zu erhalten, zu regenerieren und langfristig zu sichern; ländliche Räume als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken, sowie die im ländlichen Raum lebenden Menschen weiter zu qualifizieren, Armut zu bekämpfen und den sozialen Zusammenhalt, die Integration von Migrantinnen und Migranten, die Inklusion und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.

Das Foto zeigt: Obere Reihe v. l.:Gunther Albrecht (Stadt Haltern am See), Tobias Stockhoff (Bürgermeister Stadt Dorsten), Manuel Deitert (Bürgermeister Gemeinde Reken), Clemens Leushacke (Stadt Dülmen); untere Reihe v.l.: Dagmar Beckmann (Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark Westmünsterland), Wilhelm Sendermann (Bürgermeister Stadt Olfen), Andreas Grotendorst (Bürgermeister Gemeinde Raesfeld).

2016 von Ulf Steinböhmer

Lea-Drüppel-Theater legt Bauantrag vor

Die Renovierungs- und Umbauarbeiten im alten Kino sollen möglichst im Februar starten. Das erklärte Dr. Hans-Dieter Speikamp, Projektmanager für das Lea-Drüppel-Theater. Er gab jetzt den Bauantrag bei Bürgermeister Bodo Klimpel ab und drückte dabei die Hoffnung aus, dass die Bauverwaltung etwa bis Ende Januar die Baugenehmigung erteilen kann.

Gleichzeitig erläuterte Speikamp, dass der Verein inzwischen mehr als 200.000 Euro gesammelt oder fest zugesagt bekommen hat, um das Projekt finanzieren zu können. „Wir möchten bereits im Frühjahr mit den ersten inhaltlichen Dingen starten, wahrscheinlich in den Räumen des Gymnasiums, damit wir im Sommer das Theater eröffnen können“, blickt Speikamp nach vorn.

2016 von Ulf Steinböhmer

EhrenAmt der Stadt Haltern am See erhält den Rudi-Assauer-Preis

Seit 2013 zeichnet die „Rudi Assauer Gemeinnützigen Initiative (GID) Demenz und Gesellschaft“ Menschen und Institutionen aus, die sich für Demenzkranke engagieren. Das EhrenAmt der Stadt Haltern am See wurde in diesem Jahr mit dem ersten Preis für die Ausbildung von Jugendlichen Seniorenbegleitern und deren anschließendem Engagement ausgezeichnet.

Denn seit 2010 werden jährlich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 zu ehrenamtlichen Seniorenbegleitern in einer zertifizierten Fortbildung ausgebildet. Zurzeit befinden sich die Schüler in der Praktikumsphase. Der theoretische Ausbildungsabschnitt wurde vor wenigen Tagen abgeschlossen. Im Februar werden sie ihre Zertifikate aus der Hand von Bürgermeister Bodo Klimpel erhalten. Am Montagnachmittag war die Freude unter den Gästen und Förderpreisträgern im festlich dekorierten Restaurant „Schalker Markt“ mit Blick in das weiß-blaue Rund der Veltins-Arena groß, als Rudi Assauer, lange Jahre Manager des FC Schalke 04, in Begleitung seiner Tochter Bettina Michel und einigen Freunden tatsächlich zur Verleihung des Preises erschien. Rudi Assauer (72) ist selbst von der Alzheimer Krankheit betroffen. 2006 wurde die Krankheit bei ihm diagnostiziert, seit Ende 2011 wohnt er bei seiner Tochter, die sich rührend um ihn kümmert und pflegt. Er gab durch seinen offenen Umgang mit der Diagnose, unter anderem mit der Veröffentlichung seiner Biografie 2012 und einer Dokumentation im Fernsehen, den Anstoß zur Vereinsgründung.

Großzügig unterstützt der FC Schalke 04 die Initiative. Fünf Preise und der Rudi-Assauer-Medienpreis (500 bis 4000 Euro, Gesamtsumme 9200 Euro) wurden diesmal vergeben. Sportreporter Werner Hansch, Vorsitzender des Beirats, moderierte mit viel Insider-Wissen die Veranstaltung. Die Fortbildungsmaßnahme der Jugendlichen Seniorenbegleiter, die Laudatio wurde von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gehalten, belegte dabei den ersten Platz. Mitgefühl, Solidarität und die Bereitschaft zu helfen, zählte Laudator Hermann Gröhe auf, seien die Tugenden, die die Gesellschaft zusammenhielten. Er unterstrich den Sprung der Generationen in diesem Projekt – junge und alte Menschen. Als Beispiel hierfür verwies er auf den Film „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden in der Rolle des dementen Amadeus. Dessen elfjährige Enkelin Tilda will nicht hinnehmen, dass ihr Opa in ein Heim kommt und reist mit ihm nach Venedig. Klaudia Schild, Mitarbeiterin des EhrenAmtes und Koordinatorin des Kurses, die Schülerinnen und Schüler des siebten Seniorenbegleiterkurs, Kursleiterin Magdalena Hovenjürgen und Bürgermeister Bodo Klimpel erhielten einen Scheck über 4.000 Euro zur Fortsetzung des Projektes, den Olaf Thon, ehemaliger Bundesligaspieler des FC Schalke 04 überreichte.

Alle Preisträger erhalten zudem ein außergewöhnliches Kunstobjekt: ein in Glas gefasstes, teilweise zerfallenes Lindenblatt als Symbol für den fortschreitenden Gedächtnis- und Persönlichkeitsverlust bei Menschen, die demenziell erkrankt sind.

(Das städt. Foto zeigt von links: Olaf Thon, Yannick Schröer, Anna Bauer, Jona Peters, Klaudia Schild, Hermann Gröhe, Bodo Klimpel, Magdalena Hovenjürgen; vorne am Scheck: Felix Vofrei und Nurserra Özer).

2016 von Ulf Steinböhmer