Nachrichten aus Haltern

Verwaltung hält an bewährter Zutrittsregelung fest

Während der Einzelhandel unter gewissen Voraussetzungen ab dem heutigen Montag wieder öffnen kann, ändert sich für die Stadtverwaltung Haltern am See im Grunde nichts: Sie war durchgängig für die Halterner Bevölkerung erreichbar. Sie hatte allerdings Wert darauf gelegt, dass die Bürgerinnen und Bürger zuvorderst telefonisch oder digital ihre Anliegen mit der Verwaltung klären. Tatsächlich haben die Menschen sehr verständnisvoll und besonnen darauf reagiert: Der Besucherverkehr hatte deutlich abgenommen. Einzig im Rathaus mit seinen publikumsintensiven Fachbereichen war eine Zutrittskontrolle installiert worden, um mögliche Ansammlungen zu kanalisieren. 

Im Bürgerbüro hatte sich die Verwaltung zunächst darauf beschränkt, nur dringend notwendige Anliegen zu bearbeiten. Ab sofort wird diese Regelung nicht weiter verfolgt: Nun können auch „normale“ Fragen an das Bürgerbüro gerichtet werden. Dabei bittet man weiterhin um den bevorzugten Kontakt über das Telefon oder über elektronische Nachrichten. Bei zwingend notwendiger persönlicher Vorsprache wird das Bürgerbüro generell einen Termin vereinbaren. 

Die Bücherei richtet sich derzeit darauf ein, den öffentlichen Zugang ab Dienstag, 28. April, wieder aufzunehmen. Dabei ist klar, dass es zu bestimmten Einschränkungen kommen muss. So wird ein längerer Aufenthalt nicht ermöglicht werden können, die Lese-Ecke und der Internet-Zugang werden geschlossen. Weiterhin bleibt das digitale Angebot der Bücherei voll erhalten.

2020 von Ulf Steinböhmer

Livestream: „Mit Messer und Gabel das Klima retten? Wie unsere Ernährung die Umwelt beeinflusst“

Am kommenden Dienstag (21.03.2020) bietet die VHS Dülmen/Haltern am See/Havixbeck wieder einen Vortrag im Livestream an, der von zu Hause aus verfolgt werden kann. Der Vortrag entstammt der Veranstaltungsreihe „Smart Democracy“, die sich mit Themen der Digitalisierung und Gesellschaftspolitik beschäftigt und vom Deutschen Volkshochschulverband ins Leben gerufen wurde. 

Die kommende Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema, wie unsere Ernährung die Umwelt beeinflusst. Die Chance, durch veränderte Essgewohnheiten Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen, sitzt täglich mit am Esstisch. Wir haben nur einen Planeten – fruchtbare Ackerfläche zur Erzeugung von Lebensmitteln ist ein knappes Gut. Wie viel landwirtschaftliche Fläche steht uns zukünftig zur Verfügung und wie sollten wir diese nutzen? In welchem Maße tragen unsere Essegewohnheiten zum Klimawandel, aber auch zur Zerstörung natürlicher Lebensräume bei? Was sind die aktuellen Food-Trends und wie wird sich das Angebot auf dem Lebensmittelmarkt weiterentwickeln? Was kann jede*r Einzelne von uns tun und wie sehen gesunde und nachhaltige Ernährungsempfehlungen aus? Im Rahmen der Veranstaltung gehen wir diesen Fragen gemeinsam mit unseren Referentinnen Stephanie Wunder vom Ecologic Institut Berlin und Tanja Dräger de Teran vom WWF auf den Grund.

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2020 von Ulf Steinböhmer

Comic informiert über Corona-Virus

Im Auftrag von Bürgermeister Bodo Klimpel hat die Dorstener Illustratorin Claudia Esser einen umfangreichen Comic erstellt. So bekommen Kinder auf sehr anschauliche Art und Weise eine Reihe von wichtigen Informationen rund um das Coronavirus. Denn man kann es nicht sehen – und wenn man nicht aufpasst, verbreitet es sich rasend schnell bei so vielen Menschen, dass die Krankenhäuser nicht mehr in der Lage sind, alle Patienten zu versorgen. 

Kinder, oder deren Eltern, können den Comic von der städtischen Homepage herunterladen. Es gibt eine Farbvariante und eine Schwarz-Weiß-Variante, die dann nach eigenem Geschmack ausgemalt werden kann.

2020 von Ulf Steinböhmer

Feuerwehr löscht auch Osterfeuer

Die Stadtverwaltung hat gerade erst darauf hingewiesen, dass wegen des Coronavirus in diesem Jahr Osterfeuer grundsätzlich verboten sind. Zudem ist es untersagt, Gartenabfälle und andere Dinge zu verbrennen. Dennoch sind hier und da Fragen aufgekommen, beispielsweise, ob solche Feuer im kleinen Rahmen vielleicht doch möglich sein könnten. Allerdings, so die Verwaltung, sieht der gesetzliche Rahmen hier keinerlei Spielraum vor, es dürfen keine Feuer stattfinden. Wenn möglicherweise die Feuerwehr solche Feuer löschen muss, wären die Betreiber bzw. Grundstückseigentümer kostenpflichtig.

2020 von Ulf Steinböhmer

Kein Osterfeuer wegen Corona-Pandemie

Die Stadtverwaltung weist kurz vor Ostern auf einen wichtigen Punkt hin: Wegen der Corona-Pandemie sind öffentliche Osterfeuer unzulässig. Die Landes-Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus beinhaltet ein Verbot für Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als zwei Personen Deshalb hat das Umweltministerium NRW ausdrücklich darauf hingewiesen, dass im Jahr 2020 alle Osterfeuer verboten sind. 
Gleichzeitig sieht der Erlass des Umweltministeriums vor, dass das Verbrennen und Abbrennen von Gegenständen im Freien untersagt ist, soweit dadurch die Nachbarschaft oder Allgemeinheit gefährdet oder erheblich belästigt werden kann. Zudem dürfen Feuer im Freien nicht zur Abfallbeseitigung missbraucht werden. 

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