Nachrichten aus Haltern

10. Volkslauf „Rund-um-den-Halterner-See“

Am Samstag 20. Januar 2018 lädt Spiridon Haltern zum 10. Volkslauf "Rund-um-den-Halterner-See“ ein.
Neben der landschaftlich reizvollen Seeumrundung, und zum Start der guten Vorsätze für das Jahr 2018, wünscht Spiridon allen Teilnehmern viel Spaß bei unserem Jubiläumslauf. Der 10km lange flache Rundkurs ist vermessen und Bestenlisten tauglich, die Zeiterfassung erfolgt elektronisch per Chip.
Wie gewohnt halten wir eine leckere Grillwurst, sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet für Läufer und Zuschauer bereit.

Wir freuen uns besonders dieses Jahr den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland unterstützen zu können, und spenden 1 EUR je teilnehmendem Läufer.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit , das 2-EUR-Pfand zum Zeitleihchip zu spenden. Yvonne Steinbuß ist vor Ort und Ihr könnt weitere Aktivitäten und Hintergründe zum Hospizdienst kennenlernen.
Ihr seid herzlich eingeladen, den guten Zweck durch Eure Teilnahme zu unterstützen.

Details zum Lauf findet Ihr ebenfalls unter
www.spiridon-haltern.de
oder
www.rund-um-den-halterner-see.spiridon-haltern.de/

2017 von Ulf Steinböhmer

Lustige Tonies können ab sofort ausgeliehen werden

Ab sofort bietet die Stadtbücherei Haltern am See Kindern ab drei Jahren ein neues digitales Hörerlebnis an - die Toniebox, ein digitales Audiogerät und die dazugehörigen Toniefiguren.
Dank der Spende der „Lippramsdorfer Frauen“ war es der Bücherei möglich diese lustigen kleinen Figuren und zwei Tonie-Abspielboxen für die Kinderbücherei zu erwerben. Büchereileiterin Andrea Coenen-Brinkert freut sich sehr über dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk und dass der Bestand um ein weiteres, aktuelles Medium vergrößert werden konnte.
Die kleinen Besucher können die tollen Hörfiguren ausleihen und mit nach Hause nehmen. Jede Figur erzählt eine Geschichte, man muss sie lediglich auf den weichen Würfel stellen.
Ob Geschichten von den Olchis, Räuber Hotzenplotz, Connie, dem Sams, Grüffelo und den Drei Fragezeichen oder Lieder vom Ritter Rost - Kinder jeden Alters können die Hörbuch-Figuren für zwei Wochen leihen. Auch Sachgeschichten z.B. über die Dinosaurier sind dabei. Die Stadtbücherei verleiht die Toniebox sogar zum Ausprobieren.
Das Team der Bücherei erreichen Sie unter Tel. 02364/933-216 oder per Email über stadtbuecherei@haltern.de.

2017 von Ulf Steinböhmer

Bürgermeister verleiht Bürgerpreis Ehrenamt

Bereits zum 17. Mal verlieh die Stadt Haltern am See den Bürgerpreis Ehrenamt. Bürgermeister Bodo Klimpel zeichnete am Freitagabend in der Stadtsparkasse drei Frauen aus, die sich im Ehrenamt hervorgetan haben: Petra Badur und Gerhild Krüger, die sich im Halterner Caritasverband um Demenzkranke und um deren Angehörige kümmern, sowie Ellengart Grossekemper, die sich seit vielen Jahren im Arbeitskreis der ehrenamtlichen Caritas für Obdachlose in der Stadt einsetzt und zudem stark in der Flüchtlingshilfe engagiert ist.
Darüber hinaus würdigte Bodo Klimpel in der Feierstunde die anderen Vorgeschlagenen, so dass deutlich wurde, wie vielschichtig das Ehrenamt in der Seestadt aufgestellt ist. Das beschrieb er mit dem afrikanisches Sprichwort: „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“
Bodo Klimpel unterstrich zudem den für ihn ganz wichtigen Aspekt, das ehrenamtliche Wirken und die Menschen, die es leisten, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. „Mit der Danksagung geben wir dem Ehrenamt ein Gesicht. Und mit der öffentlichen Auszeichnung werben wir auch für das Ehrenamt. Denn wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung übernehmen und sich einbringen, die mitmachen und da anpacken, wo es nötig ist. Was sie leisten, das ist aus Haltern am See nicht mehr wegzudenken.“ Er erklärte, dass das bürgerschaftliche Engagement gerade heute ein unverzichtbarer Bestandteil einer solidarischen Gesellschaft ist. „Das bürgerschaftliche Engagement trägt dazu bei, dass unsere Gemeinschaft funktioniert. Und dass bei uns in nahezu jedem Bereich öffentlichen und gemeinschaftlichen Lebens ehrenamtlich Tätige anzutreffen sind, das empfinde ich als einen großen Vorzug.“
Petra Badur und Gerhild Krüger arbeiten mit Demenzkranken und auch mit deren Angehörigen. Sie sorgen beispielsweise dafür, dass die Kranken montags ein Mittagessen gemeinsam einnehmen können, sie geben ihnen darüber hinaus mit dem weiteren Programm eine wichtige und verlässliche Stütze. Zudem kümmern Sie sich darum, dass auch die pflegenden Angehörigen eine wichtige und zuverlässige Hilfe bekommen, denn vielfach haben sie kaum eine Chance, sich mal kurz von ihrem erkrankten Angehörigen, der sich fest an sie klammert, zu lösen. - 2 -

Ellengart Grossekemper gilt als stets ansprechbar, wenn es darum geht, Flüchtlingen zu helfen. Dabei geht es viel um die persönliche Fürsorge, die dazu beiträgt, Geflohenen eine Ausbildungsstelle zu vermitteln. Sie hat sich auch beim Thema Kirchenasyl engagiert und konnte mithelfen, ein Bleiberecht zu erwirken. Sie hilft mit, die deutsche Sprache zu vermitteln, um so die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Integration zu legen. Bodo Klimpel: „Sie werden von vielen als ,Mama Ellen‘ bezeichnet. Das ist ganz offenbar in erster Linie als Wertschätzung zu verstehen.“ Im Namen der Jury zeigte sich der Bürgermeister überzeugt, mit der einstimmigen Entscheidung eine gute Wahl getroffen zu haben.
Außerdem waren vorgeschlagen: Ludger Brinkert, der sich seit Jahrzehnten im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr in Flaesheim engagiert; der Bürgerbusverein, der kürzlich den Bürgerbus ins Rollen gebracht hat; Christel Grewing, die sich seit etwa 15 Jahren in der Suppenküche des Caritasverbandes engagiert; alle Hilfsorganisationen, die sich um die sogenannte nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr kümmern (Feuerwehr, DRK, THW, Malteser Hilfsdienst und DLRG); Josef Matzner, der Grundschulkindern Schwimmunterricht erteilt oder auch spannende Ferienaktionen vorbereitet; Ina Rüssel, die beim ETuS Haltern das Sportabzeichen abnimmt; Marlies Salewski, die sich u.a. im Heimatverein Sythen und im Freibadverein sowie in der Flüchtlingshilfe einbringt; Gerburgis Sommer, die die Ausstellung „Gesichter einer Flucht – Schau mich an“ initiierte und sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, und Jochen Thiele, der an der Marienschule Kinder mit Förderbedarf unterstützt und teils auch deren Eltern Hilfe anbietet sowie in Sythen eine Flüchtlingsfamilie unterstützt.

Das Foto zeigt von links: Petra Badur, Gerhild Krüger, Ellengart Grossekemper, Bürgermeister Bodo Klimpel und seinen Stellvertreter Heinrich Wiengarten.

2017 von Ulf Steinböhmer

Besuch bei den Ordensschwestern

Ihren traditionellen Weihnachtsbesuch statteten am Freitagmorgen Bürgermeister Bodo Klimpel und Kämmerer Dirk Meussen den Ordensschwestern des Sixtushospitals ab. In diesem Jahr allerdings mit einer neuen Variante. Denn die Schwestern haben jetzt wegen der Bauarbeiten an der Sixtusstraße für ein halbes Jahr im Altenwohnheim auf dem Annaberg verbracht, bevor sie nun in den nächsten Tagen an ihren gewohnten Ort zurückkehren.
Klimpel und Meussen nutzten die Gelegenheit, sich bei den Schwestern für das ehrenamtliche Wirken im Krankenhaus zu unterstützen. Im Gespräch mit den Schwestern Nicerata und Ermenfried tauschten sich die Besucher mit den Gastgeberinnen über die Geschehnisse des Jahres in der Stadt aus.

2017 von Ulf Steinböhmer

Klimabeirat vergibt Klimaplakette 2017

In seiner Sitzung am Mittwochabend überreichte der städtische Klimabeirat die Klimaplakette 2017. Baudezernentin Anette Brachthäuser zeichnete in der Kategorie „Gebäude“ die Familie Bollerott aus, die u.a. in ihrem Wohngebäude eine neue Heizungsanlage installiert hatte. Das ist nicht nur insgesamt ein hervorragendes Beispiel für ein nachhaltiges Bauobjekt, sondern die installierte Brennstoffzelle nutzt eine neue, innovative Technik, die es bisher in einem Haltener Wohngebäude nicht gab. In der Kategorie „Betrieb“ erhielt die Klimaschutzsiedlung „LiNa - Leben in Nachbarschaft“ diese Auszeichnung.
Für den Klimabeirat erklärte Anette Brachthäuser, dass die Initiative „Prima Klima“ es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Klimaschutz in Haltern am See nachhaltig voranzutreiben. Dabei spielt die Präsentation von sogenannten „Best-Practice-Beispielen“ eine große Rolle. In diesem Zusammenhang zeichnet der Klimabeirat der Stadt Haltern am See jährlich herausragende Beispiele aus, um das Augenmerk der Bevölkerung hierauf zu richten und so weiteres privates Engagement, wie z.B. die energieeffiziente Sanierung des eigenen Wohngebäudes, auszulösen.
Für das neue Denken steht das Ehepaar Bollerott. Es sorgte für ein nachhaltiges Bauobjekt und eine installierte Brennstoffzelle dafür, eine neue, innovative Technik einzusetzen. Mit der Brennstoffzelle wird gleichzeitig Strom und Wärme produziert, so dass etwa die Hälfte der bisher für die Versorgung eines Haushaltes notwendigen Primärenergie eingespart werden kann. Dank gebührt in diesem Zusammenhang auch den Stadtwerken Haltern, die diesen Technikeinsatz nicht nur mitgetragen, sondern auch aktiv unterstützt haben.
Darüber hinaus haben die Eheleute Reinhild und Robert Bollerott auch das Außengelände mit drainagefähigem Pflaster und einer Regenwasserrigole versehen, einen Garten mit Gehölzen und Bäumen angelegt. „Das ist in Zeiten, wo in vielen Neubaugebieten oftmals nur noch Kies- oder Schottervorgärten entstehen, eine echte Wohltat“, lobte die Baudezernentin. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Auszeichnung dieses Gebäudes andere Menschen im Stadtgebiet motiviert, sich ebenfalls für den Klimaschutz und eine nachhaltige Lebensweise zu engagieren.
In der Kategorie „Betrieb“ zeichnete sie die Klimaschutzsiedlung „LiNa - Leben in Nachbarschaft“ aus. Anette Brachthäuser erinnerte daran, dass dieses Wohnprojekt bereits vom Land NRW als eine von 100 beispielhaften Klimaschutzsiedlungen in NRW ausgezeichnet worden ist und damit die überregionale Bedeutung des Projektes deutlich geworden ist. Dieses biete auf der Grundlage des genossenschaftlichen Wohnmodells eine Hausgemeinschaft für Senioren an, die am gemeinschaftlichen und energieeffizienten Wohnen zugleich interessiert sind.

Das LiNa-Gebäude hat für viele Interessierte weit über die Stadtgrenzen hinaus immer wieder als aktuelles Anschauungsobjekt gedient. Beispielsweise hat sich bereits eine Gruppe der Klimaschutzmanager/innen des Emscher-Lippe-Raumes getroffen, ebenso haben sich russischer Gäste für die Energieeffizienz dieses Gebäudes interessiert.
Mit der Verleihung der Klimaplakette für den „Betrieb“ soll zudem nicht nur das energieeffiziente Gebäude sondern zudem das genossenschaftliche Engagement und das Angebot neuer Wohnformen gewürdigt werden.

2017 von Ulf Steinböhmer