Nachrichten aus Haltern

Generalversammlungen Energiegenossenschaft am Donnerstag

Über eine positive Entwicklung der Mitgliederzahl wird der Vorstand der Energiegenossenschaft bei der Generalversammlung am 28. Juni 2018 berichten. Weitere Themen sind unter anderem der aktuelle Stand der Planungen für ein Bürgerwindrad sowie mögliche weitere Projekte der Genossenschaft. Die Generalversammlung beginnt um 19 Uhr  im Veranstaltungssaal der Volksbank Haltern eG, Raiffeisenplatz 1.

2018 von Ulf Steinböhmer

ISEK-Beteiligungsprozess startet

Die Stadt Haltern am See lädt gemeinsam mit den Planungsbüros stadtraum Architektengruppe und Junker+ Kruse zum Bürgerforum am Dienstag, 26. Juni, um 19 Uhr ins Alte Rathaus ein. Die beiden Büros waren gemeinsam im Oktober 2017 beauftragt worden, ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die Innenstadt aufzustellen.
Nach der Analysephase, in der die Büros sich intensiv mit der vorhandenen Situation beschäftigt haben, bildet das Bürgerforum den Auftakt für die Beteiligung der Öffentlichkeit. Deshalb sind alle Interessierten eingeladen, sich mit Ideen und Maßnahme-Vorschlägen für die Innenstadt einzubringen.
Alle Anregungen werden aufgenommen und sind Grundlage für die Erarbeitung des Maßnahmenkatalogs. Das ISEK bildet den Handlungsrahmen für die Entwicklung der Innenstadt in den kommenden zehn Jahren.

2018 von Ulf Steinböhmer

Hotel und Ferienappartements am alten Seestern

Der Abriss der Seestern-Ruine und der Bau eines Hotels sowie der Bau einer Ferienappartementanlage rücken in greifbare Nähe. Denn am Donnerstagabend stimmte der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss einstimmig dafür, die planungsrechtlich erforderlichen Schritte dafür einzuleiten. Vorausgegangen war am Dienstagabend der entscheidende Beschluss der Stiftung Franz Sales Haus in Essen, am See ein barrierefreies, integratives Vier-Sterne-Hotel mit bis zu 80 Zimmern zu planen. Darin sollen dann auch mindestens 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen vorgesehen sind. Ein ähnliches Hotel gibt es bereits seit 2012 in Essen.

Vorgesehen sind in dem neuen dreistöckigen Hotel ein Restaurant mit Tagungsräumen, eine Saunaanlage, im Außenbereich eine Minigolfanlage bzw. eine Outdoor-Fitnessanlage. In den nächsten Monaten, so erklärte Hubert Vornholt, Vorstandsvorsitzender von Franz Sales Haus, werden nun konkretere Analysen und Pläne erarbeitet, um das Projekt vorauszutreiben. Er nannte keine konkrete Investitionssumme, sprach aber von einem „zweistelligen Millionenbetrag“.

Die Stadtverwaltung stand mit Franz Sales Haus seit 2015 in Kontakt, die dann 2017 klar gestellt hatte, das geplante Hotel nur dann zu bauen, wenn klar ist, dass die Ruine abgerissen wird. Diesbezüglich nutzte Baudezernentin Anette Brachthäuser im gleichen Jahr die Expo- Real in München, um Vertreter der Seestern GmbH und den Projektentwickler Michael Kirchner aus Telgte an einen Tisch zu bringen. Dazu Baudezernentin Anette Brachthäuser: „Wir sind wirklich sehr froh, dass wir nun eine Lösung gefunden haben, die alle Seiten mittragen können. Denn wir alle hatten und haben ein gemeinsames Ziel, die Ruine endlich zu beseitigen.“

Die Eigentümerin der Seesternruine, die Seestern GmbH & Co.KG, soll die Möglichkeit erhalten, auf dem Gelände des alten Hotels eine vierstöckige Ferienappartementanlage zu erstellen. Sie sagt im Gegenzug zu, dass die Ruine des ehemaligen Hotels abgerissen wird, nachdem das Bebauungsplanverfahren so weit fortgeschritten ist, dass die genannten Ziele auch wirklich realisiert werden können. Diese Zusicherung soll seitens der Seestern GmbH & Co.KG zudem noch durch einen gesonderten notariellen Vertrag rechtssicher und vollstreckbar beurkundet werden.

2018 von Ulf Steinböhmer

Zentralisierung der Geburtshilfe der KKRN GmbH

Gestern hat der Aufsichtsrat der KKRN GmbH beschlossen, den Antrag zur Schließung der Geburtshilfe im St. Sixtus-Hospital in Haltern am See zum 30.06.2018 zu stellen und die Geburtshilfe im St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten zu zentralisieren.

Die Gynäkologie bleibt erhalten. Alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in der KKRN weiterbeschäftigt. Im St. Sixtus-Hospital wird es auch in Zukunft Sprechstunden und ambulante Angebote rund um die Geburt geben. Damit will die KKRN auch weiterhin erster Ansprechpartner für das Thema Geburtshilfe in Haltern am See bleiben.

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2018 von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Fahrbahn-Sanierung hat erhebliche Auswirkungen

Der Landesbetrieb Straßen.NRW beginnt am Montag, 16. April, mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der Weseler Straße. Dort wird die Hauptverkehrsachse für zwei Wochen voll gesperrt. Das wird natürlich deutliche Auswirkungen haben: Ab Sonntag, 15. April, wird die B 58 zwischen den Einmündungen Holtwicker Straße und Schmeddingstraße komplett für den Autoverkehr gesperrt.
Die Sperrung wird in den Nachmittagsstunden des 15. April aufgebaut. Am Montagmorgen beginnen die Bauarbeiten mit dem Abfräsen der Fahrbahn. Diese wird auf dem 250 Meter langen Straßenabschnitt bis zu einer Tiefe von mindestens 50 Zentimetern ausgehoben und komplett neu aufgebaut. Zum Einsatz kommt der sogenannte Flüsterasphalt, der eine Verringerung der Lärmbelastung der Anwohner der Weseler Straße zur Folge haben soll. Bei diesem Flüsterasphalt handelt es sich um einen offenporigen Asphalt, der zu einem Viertel aus Hohlräumen besteht. Wasser und Schall werden gleichermaßen geschluckt.

Der Landesbetrieb rechnet aktuell mit einer Bauzeit von etwa zwei Wochen. Für diese Zeit ist eine großräumige Umleitung eingerichtet: Der Verkehr stadteinwärts wird von der Weseler Straße nach links in die Holtwicker Straße und dann wieder rechts in die Römerstraße geführt. Von dort geht es über ein kurzes Stück der Lavesumer Straße auf den Nordwall. Am Kreisverkehr werden die Fahrzeuge auf den Schüttenwall und den Friedrich-Ebert-Wall geleitet, bis die Umleitung an der Kreuzung Recklinghäuser Wall / Rochfordstraße endet.
Die Baustelle wird bereits an der Autobahn A43 angekündigt. „Der Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen wird weiträumig abgeleitet, er fährt wegen der zum Teil beengten Straßenverhältnisse nicht durch die innerstädtische Umleitung“, sagt Nadja Raabe-Tsarkovistas von Straßen.NRW.
Die Stadtverwaltung ist in Absprache mit Straßen.NRW bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu haben. Wichtig sind deshalb auch noch folgende Punkte: Die Anwohner wurden darüber informiert, dass es in ihrem Baustellenbereich so genannte Aufstellflächen für die Mülltonnen geben wird. Die Tonnen sollten sinnvollerweise schon abends vor dem Leerungstag dort abgestellt werden, weil der Müllentsorger sehr früh am Morgen kommen wird, um den Verkehr nicht unnötig zu belasten. Das gilt im Übrigen auch für die Anwohner des Nordwalls, der als Umleitungstrecke sicher stark frequentiert sein wird. Deshalb sollen auch hier die Müllfahrzeuge gerade während des Berufs- und Schulverkehrs nicht noch mehr zum Stau beitragen.

Der Schülerverkehr wird während der Bauphase nicht die täglich genutzte Querung von der Lavesumer Straße zur Sackgasse der Dr.-Conrads-Straße nutzen können. In der Nähe weiterhin nutzbar bleiben aber die Querung der Holtwicker Straße und die Querung von der Merschstraße zur Koeppstraße.
Die Stadtverwaltung bittet zudem darum, die Halteverbotsschilder an der Umleitungsstrecke auf der Römerstraße zwischen dem Hennewiger Weg und der Holtwicker Straße und auch auf der Holtwicker Straße zwischen Römer- und Weseler Straße zu beachten.
Während der Bauzeit wird nur „vor Kopf“ des Wendehammers an der Dr.-Conrads-Straße die Parkscheinregelung aufgehoben, statt dessen können gerade auch Kunden der durch den Bau blockierten Geschäfte dort für 30 Minuten die Parkscheibe auslegen. Außerdem wurden betroffene Personen mit

2018 von admin