Nachrichten aus Haltern

Wettbewerb für Halterner Musikschüler

Der „Wettbewerb für Halterner Musikschüler“ findet am Samstag, 24. November, ab 9 Uhr in den Räumen der Musikschule statt. In allen Fachbereichen Streicher (Violine, Cello), Holz- und Blechbläser, Keyboard, Klavier, Gesang, Gitarre, Akkordeon und Schlagzeug nehmen etwa 80 Halterner Musikschüler im Alter von acht bis 52 Jahren in der Solo- und Gruppenwertung teil.

Das Abschlusskonzert des Wettbewerbes „Förderpreis für Halterner Musikschüler“ findet statt am Samstag, 1. Dezember, um 17 Uhr, in der Aula des Schulzentrums. Dort wird eine Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer sein Können unter Beweis stellt. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten beim Preisträgerkonzert ihre Urkunden und Preise.

2018 von Ulf Steinböhmer

Hohe Spendenbereitschaft der Halterner

Ein gutes Ergebnis erzielten die Beteiligten, die auf dem Markt und in der Innenstadt die so genannte Prominentensammlung unterstützt haben. Denn Bürgermeister Bodo Klimpel und sein Stellvertreter Heinrich Wiengarten sammelten gemeinsam mit Claudia Klug, Hauptamtliche Kreisorganisationsleiterin, sowie mit Gerd Richter, Kreisvorsitzender des Kreisreservistenverbandes für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Dabei ergaben sich nach Angaben der eifrigen Sammler auch immer wieder angenehme Gespräche mit den Passanten, von denen zahlreiche diese Aktion auch gerne mit einer Spende unterstützten. Am Ende waren es insgesamt 400,74 Euro. „Ein Rekordergebnis, so viel hatten wir in Haltern am See noch nie“, freut sich Gerd Richter über die gute Resonanz. „Die Bürgerinnen und Bürger haben auch vielfach lobend erwähnt, dass sie es richtig und gut finden, dass noch für die Kriegsgräber gesammelt wird, um diese zu pflegen.“

Unser Bild zeigt von links neben einer Spenderin: Gerd Richter, Claudia Klug, Bodo Klimpel und Heinrich Wiengarten.

2018 von Ulf Steinböhmer

Bücher für Bücherliebende gesucht: „Kauf-im-Kilo“-Aktion

Wer hat gute und gut erhaltende Bücher, die sich perfekt für einen Bücherflohmarkt eignen, zu Hause aber nur Platz wegnehmen? Super! Die Stadtbücherei sucht genau solche Exemplare für einen Bücherflohmarkt.

In diesem Jahr wäre Astrid Lindgren 111 Jahre alt geworden - Grund genug für die Stadtbücherei, der großen Kinderbuch-Autorin Tribut zu zollen. Aber mit den Veranstaltungen, die es in diesen Tagen gibt, nicht genug: Der Förderverein der Stadtbücherei möchte die Idee unterstützen, im nächsten Jahr eine große und wunderbare Astrid-Lindgren-Ausstellung nach Haltern am See zu holen. Um das zu finanzieren, wird es am 1. Dezember ab 9 Uhr einen Kauf-im-Kilo-Bücherflohmarkt geben, für den noch Bücherspenden gesucht werden - vor allem gut erhaltende Bücher, die zu Hause nur Platz wegnehmen. Historische Bücher, alte Lexika, Keller- und Dachbodenfunde sind eher nicht geeignet neue Buchliebhaber zu finden und damit die Kasse des Fördervereins zu füllen. Gesucht werden die Einmal-Gelesenen, die Urlaubstaschenbücher und die Geburtstagsdoppel-Geschenke der letzten Jahre.

„Wir haben ja immer wieder einen Bücherflohmarkt auf die Beine gestellt, aber jetzt soll das ein wenig anders werden, es gibt ein neues Konzept“, erklärt Andrea Coenen-Brinkert, was angedacht ist. „Wir nennen die Aktion: Kauf im Kilo - was bedeutet, dass man ein Kilo Bücher für einen Euro erstehen kann.“
Zusätzlich gibt es einen Basarverkauf der Kreativarbeiten der Lippramsdorfer Frauen, von Buchkunstwerke aus alten Gebetsbüchern, frisch gebackene Waffeln des Fördervereins der Kita Conzeallee, einen Auftritt des Chors „Conzelärchen“ und eine „Mein Papa liest vor“-Lesung mit Bastian Basse.

Andrea Coenen-Brinkert: „Die Bücherspenden können vom 21. bis zum 23. November im verkaufstauglichen Zustand in der Stadtbücherei während der Öffnungszeiten abgegeben werden.“

INFO:
Stadtbücherei Haltern am See
Lavesumer Str. 1g, Email: stadtbuecherei@haltern.de, www.buecherei-haltern.de

2018 von Ulf Steinböhmer

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag

Zur Wahrung und Pflege des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft findet am Vorabend des Volkstrauertages, am Samstag, 17. November, um 16.30 Uhr am Mahnmal an der Römerstraße in Haltern am See eine öffentliche Feierstunde statt. Dazu laden Rat und Verwaltung der Stadt Haltern am See sowie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein. Bei dieser zentralen Veranstaltung in Haltern am See wird Bürgermeister Bodo Klimpel reden. Das Programm gestalten der Kolpingchor, die Schützengilde Haltern sowie die Lavesumer Blasmusik.
Darüber hinaus gibt es an anderen Stellen im Stadtgebiet zum Volkstrauertag Gedenkveranstaltungen. Hier ein Überblick:
Ebenso am Samstag, 17. November, spricht der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Wiengarten auf dem Annaberg. Und zwar um 18 Uhr.
In Lavesum treffen sich die Teilnehmer des Gedenkens am Samstag, 17. November, um 17.45 Uhr an der Kirche. Die Messe beginnt um 18 Uhr, anschließend spricht dort Kämmerer Dirk Meussen, bevor es zur Kranzniederlegung geht.
Alle weiteren Termine sind am Sonntag, 20. November:
In Sythen beginnt die Messe in St. Joseph um 11.30 Uhr, anschließend spricht dort Bürgermeister Bodo Klimpel, dann geht es zur Kranzniederlegung.
In Hullern ist um 10.15 Uhr Treffen am Dorfplatz, um dann zur Kranzniederlegung zu gehen. Dort spricht Baudezernentin Anette Brachthäuser. Um 11.30 Uhr beginnt die Messe.
In Flaesheim ist um 10 Uhr Messe, anschließend ist Abmarsch zur Kranzniederlegung am Ehrenmal. Dort spricht gegen 10.45 Uhr die stellvertretende Bürgermeisterin Hiltrud Schlierkamp.
In Lippramsdorf beginnt um 10 Uhr die Messe, um 10.45 Uhr ist Treffen bei Teltrop, um gemeinsam zur Kranzniederlegung zu gehen. Dort spricht der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Wiengarten.

2018 von Ulf Steinböhmer

Maifisch ist erst am Haken, dann im Winterquartier

Fährsaison in Flaesheim beginnt wieder im April 2019

Routiniert setzt Dennis Brüninghoff den Baggerarm in Bewegung. Das Heck des Baggers hebt sich, doch schon hat der Elektromeister die „Maifisch“ am Haken. Gestern endete für die Lippe-Fähre „Maifisch“ die Fährsaison in Haltern-Flaesheim und das Team des Lippeverbandes holte die vier Tonnen schwere Passagierfähre an Land. Nun stehen Wartung und Pflege des Lippe-Kreuzers an, mit dem in dieser Saison wieder mehrere tausend Menschen per Muskelkraft von einem Lippe-Ufer zum anderen gelangt sind.
O bis O – also von Ostern bis Oktober lautet die Eselsbrücke, mit der man sich die Saisonzeiten gut merken kann. In dieser Zeit überqueren die Passiere in Flaesheim per Handkurbel den längsten Fluss in Nordrhein-Westfalen. Da ab Oktober die Hochwassersaison beginnt, muss die Maifisch, aber auch ihre beiden Schwesternfähren des Lippeverbandes – die Baldur in Dorsten und die Lupia in Hamm – vom Wasser.

Natur ‚erfahren‘ mit der „Maifisch“
„Auf dem Wasser erfährt man die Lippe und unsere wunderschöne Landschaft noch einmal von einer ganz neuen Seite. Auch als Ergänzung des Rad- und Wanderwegenetzes ist die Fährverbindung eine wichtige Einrichtung“, findet Streckenmeister Günter Cremer. Immer wieder muss er jedoch die Frage beantworten, warum die Fähre so nahe an der nächsten Brücke liegt: „Jede Querung des Gewässers wirkt sich im Radius von rund fünf Kilometern auf die Natur aus. Daher ist es sinnvoll, Querungen räumlich nah beieinander einzurichten.“

April 2019: Maifisch ahoi!
Wenn Günter Cremer und sein Team im April 2019 die „Maifisch“ zu Wasser lassen, heißt es wieder „Schiff ahoi“. Dann kurbeln sich Radfahrer und Spaziergänger wieder kostenlos über die Lippe, denn der drei Meter breite Schwimmkörper wird auf diesem Wege am Drahtseil über die Lippe gezogen.

Hintergrund Fähren
Die Fähre „Maifisch“ ist die Vierte in der neuen Generation der Personenfähren über die Lippe: Die Fähre „Baldur“ in Dorsten hatte im Mai 2005 den Anfang gemacht, es folgte in Wesel der „Quertreiber“. 2013 legte der Lippeverband nach mit der Fähre „Lupia“ in Hamm-Oberwerries. Seit 2015 kann man mit der „Maifisch“ in Flaesheim die Lippe kreuzen. Der Name „Maifisch“ hat einen besonderen Bezug zur Lippe: Der selten gewordene Maifisch war vor hundert Jahren im Fluss weit verbreitet und soll hier auch wieder angesiedelt werden.

2018 von Ulf Steinböhmer