Nachrichten aus Dorsten

Hanserundgänge durch Dorsten starten am Samstag, 16. April

Für Kurzentschlossene sind noch einige Plätze frei

Am Samstag (16. April) um 15 Uhr startet der erste Hanserundgang der neuen Saison, einige Plätze dafür sind noch frei.

Bei den Hanserundgängen entdecken die Teilnehmer Dorsten auf den Spuren des alten Handelsbundes und des Schiffbaues. Der Hansekaufmann Peter de Weldige Cremer führt dabei mit interessanten Geschichten durch die Innenstadt.
Wer mit ihm geht, erfährt dabei aus erster Hand Fakten und Anekdoten aus der „kleinen Hansestadt an der Lippe“. Nach einem 90-minütigem Rundgang durch die Gassen und entlang der Wall-und Grabenanlagen kehren die Teilnehmer ins Alte Rathaus zu einem gemütlichen „Hansetrunk“ ein.

Die Teilnahme kostet 7 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen 4,50 Euro.
Start am Samstag, 16. April, ist um 15 Uhr ab Stadtinfo Dorsten (Recklinghäuser Straße 20).
Weitere Informationen und Anmeldungen ebenfalls dort oder telefonisch unter 02362 / 308080.

Foto oben rechts:  Hansekaufmann Peter de Weldige Cremer freut sich auf viele Neugierige, die mit ihm am Samstag die Geschichte der „kleinen Hansestadt an der Lippe“ erkunden (Foto: Stadt Dorsten)

2016 von Martina Jansen

„Parcours gegen rechts“ am Gymnasium Petrinum

140 Schüler nehmen am Projekt des AWO-Bezirksjugendwerks teil

Parcours kann auch von anderen Schulen in Anspruch genommen werden
Auf Initiative der Jugendförderung der Stadt Dorsten und des GymnasiumsPetrinums wurde an der Schule ein interaktiver „Parcours gegen rechts“ angeboten und von 140 Schülerinnen und Schülern durchlaufen.
Die Durchführung übernahmen die Kolleginnen und Kollegen des Bezirksjugendwerkes der AWO Westliches Westfalen aus Dortmund, die diesen Parcours auch ins Leben gerufen haben.
Schulleiter Dr. Christoph Oster, Mittelstufenkoordinatorin Annegret Thiele und Referendarin Jasmin Bringschulte äußerten sich zufrieden über das Angebot.
Der „interaktive Parcours gegen rechts“ ist ein seit 2008 angebotenes Projekt des Bezirksjugendwerkes der AWO Westliches Westfalen mit dem Ziel, junge Menschen für rechte Tendenzen in unserer Gesellschaft zu sensibilisieren und eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen.

Foto oben rechts: Die Organisatoren und eine teilnehmende Schülergruppe

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2016 von Martina Jansen

Holsterhausen verwandelt sich in eine bunte Frühlingsmeile

Von Sperrung der Freiheitsstraße ist auch der Buslinienverkehr betroffen

Eine große Auswahl an frischen Blumen und alles rund ums Thema Floristik erwartet die Besucher zum 13. Blumenfest am Sonntag, 24. April von 10 bis 18 Uhr in Dorsten-Holsterhausen. Zahlreiche Händlern präsentieren im Bereich der Freiheitsstraße ein riesiges Angebot an Topfpflanzen, Knollen und Zwiebeln und vielem mehr. Für die kleinen Gäste werden Hüpfburg, Kinderkarussel und eine Eisenbahn für viel Spaß und Aktion sorgen. Ergänzt wird das frühlingshafte Angebot durch viele Stände zum Bummeln, durch ansprechende Gastronomie, ein großes Straßencafé und viele Aktionen für groß und klein. Es werden sich in diesem Jahr wieder viele Vereine an diesem Fest beteiligen, darunter die Lebenshilfe, die frisch gebackene Waffeln für den guten Zweck verkauft.

Wie bereits im vergangenen Jahr veranstalten die niederländischen Händler „Holland on Tour“ – eine komplette Einkaufsmeile mit 10 holländischen Händlern.

Aber nicht nur auf der Freiheitsstraße erwartet die Besucher ein frühlingshaftes Angebot: Auch die Geschäfte in Holsterhausen öffnen an diesem Sonntag von 13 bis 18 Uhr die Türen und laden zum Familien-Einkaufstag ein.

Infos zum Busverkehr:

Der Linienverkehr der Vestischen Straßenbahnen GmbH - Linie 278 und das Anrufsammeltaxi TB 216 - wird zwischen 6 und 20 Uhr über die Idastraße und die Straße „An den Birken“ umgeleitet. Die Haltestelle „Wrangelstraße“ wird aufgehoben. Ersatzhaltestellen werden auf der Straße „An den Birken“ in Höhe der Eschenstraße eingerichtet.“ Die Haltestelle „Martin-Luther-Straße“ wird in Fahrtrichtung Wennemarstraße auf die Martin-Luther-Straße verlegt.

Foto: interevent

2016 von Christian Sklenak

Einen Oldtimer zum 50. Geburtstag

Der Dorstener Hans-Werner Backhaus nennt ein ganz besonderes Schätzchen sein eigen.

Damit ist jetzt einmal nicht seine Ehefrau Marianne gemeint, sondern eine Cabrio-Limousine aus dem Jahre 1935.
Cabrio-Limousine klingt jetzt erst einmal widersprüchlich, ist es aber nicht. Das schwarze Faltdach des Opels lässt sich nämlich ganz nach hinten klappen, aber die Fensterscheiben bleiben komplett stehen, ein Mix aus Cabrio und Limousine also.

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2016 von Martina Jansen

Das Tagebuch der Dorstener (6. Martina Jansen)

In dem Tagebuch der Dorstener des Schreibmodus e.V. schrieben in den letzten beiden Monaten unterschiedliche Mitbürger ihre Gedanken und Wünsche auf, die sie mit Dorsten verbinden.
Das Resultat sind unterschiedliche Geschichten, die es sicher alle wert sind gelesen zu werden.

Am 6. Tag hat sich Martina Jansen ihre Gedanken über Dorsten gemacht.

Dorsten, 12.02.2016

Genau wie Stephan Poetsch glaube auch ich nicht an Zufälle, denn alles hat, meiner Meinung nach, seinen Grund.
Ich schreibe fast jedes Wort am PC, ob Einkaufszettel oder Newsletter, ob Manuskripte oder to-do-Listen. Daher wird der Sinn dieser Aktion für mich sicherlich der sein, mich mal wieder handschriftlich zu äußern. Wo jedoch der Sinn bei dem Leser liegt meine Gedanken zu verfolgen, kann ich nicht beurteilen und will es auch gar nicht.
Als ich von Claudia Esser gebeten wurde ein paar Zeilen nieder zu schreiben, habe ich spontan ja gesagt und mich danach ratlos gefragt, was mich mit meinem Dorsten verbindet.
Und da war es: „Mein“ Dorsten. „Mein“ bedeutet Verbundenheit, bedeutet Heimat, bedeutet Identifikation.
Dem war nicht immer so.
Als ich vor fast 25 Jahren von Gelsenkirchen-Buer nach Alt-Wulfen zog, habe ich hier gewohnt. Nicht mehr und nicht weniger . Mein Lebensmittelpunkt, meine Arbeit und meine Freunde hatte ich noch in der Nachbarstadt. Aber je älter ich wurde, um so mehr wusste ich einerseits die Natur, anderseits aber auch die Anbindung an die beiden Autobahnen zu schätzen. Und mittlerweile wohne ich nicht nur, ich lebe jetzt hier.
Keine Frage, wir können nicht mithalten mit den Sehenswürdigkeiten Berlins oder Hamburgs, aber wollen wir das überhaupt? Wollen wir, dass Touristen die alles niederknipsen, im Minutentakt in Reisebussen durchgeschleust werden? Nein, wir bewahren uns unsere kleinen Highlights. Für uns. Wir brauchen keinen Andenkenstand und auch keine Bierbude am Horst von Werner und Luise und wir ziehen uns mit Muskelkraft über die Lippe, anstatt beim Fährmann ein Ticket zu kaufen um per Knopfdruck eine Minute später auf der anderen Seite auszusteigen.
Dorsten: Klein und überschaubar, sicher nicht fehlerlos, aber dennoch, oder gerade deswegen, sage ich „Ja zu Dorsten“.

Martina Jansen ( Mutter, Webseitengestalterin, Dorstenerin und Autorin)
Die Reihenfolge ist nicht aussagekräftig und kann, bis auf Punkt eins, beliebig geändert werden.

2016 von Martina Jansen

Lokallust-Redakteurin im Interview mit Bloggerin Bianca Pohling

Unsere neue Redakteurin Martina Jansen schreibt nicht nur Texte für die Lokallust, sondern hat im Februar bereits ihr zweites Buch heraus gebracht. Das letzte Interview, das sie dazu gab, hat Bianca Pohling, noch 33 Jahre alt, Bloggerin aus Coburg mit ihr geführt. Die Fragen und Antworten hat sie in ihrem Blog mordsbuch.de veröffentlicht. Wer gerne wissen möchte, welche Person sich hinter der Geschichtenschreiberin „Martina Jansen“ verbirgt, kann dies in diesem Interview erfahren.

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2016 von Christian Sklenak

Handmade - Zeichnungen der Hand mit der Hand

Gestern startete die Ausstellung „Handmade“ seitens der St. Ursula Realschule in der Hauptstelle der Volksbank Dorsten. Bis zum 3. Mai besteht die Möglichkeit, sich die Werke der 52 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 10 mit dem Unterrichtsschwerpunkt “Kunst“ anzusehen.

Kunstlehrerin Sabine Geilmann hat über mehrere Monate mit den Schülern an diesem Thema gearbeitet und rund 100 Handzeichnungen aller Art, erstellt aus unterschiedlichsten Materialien und in verschieden Techniken, sind in der Volksbank Dorsten zu sehen. „Bewusst habe ich das Thema ´Hände´ gewählt, denn sie sind das wichtigste Werkzeug der Menschen. Man reicht sich die Hände zur Begrüßung, wir waschen unsere Hände in Unschuld oder wir falten die Hände zum Gebet“, erklärt die Lehrerin und ergänzt, „ob als Bleistiftzeichnungen, als Pinselzeichnungen, auf Aquarellpapier oder Chinapapier, die Schülerinnen und Schüler konnten frei wählen, wie sie ihr eigenes Kunstwerk erstellen.“

Besonders begeistert war Sabine Geilmann über das Engagement seitens der Volksbank Dorsten. „Das Bild von unserer Schülerin Sophie Kahl wurde von der Volksbank als Werbeplakat für die Ausstellung an sieben Stellen in unserer Stadt auf Plakatwände gebracht. Das ist nicht nur für Sophie etwas ganz Besonderes, auch die anderen Schülerinnen und Schüler sind davon begeistert“, so die äußerst engagierte Lehrerin, die diesen Unterricht mit viel Liebe und Arbeitseinsatz begleitet. „Mit wie viel Begeisterung, Mühe, Fleiß und Durchhaltevermögen ihr dabei ward, das hat macht mich mächtig stolz auf euch gemacht“, schwärmte die Lehrerin aber auch vom Einsatz ihrer Schülerinnen und Schüler.

Foto oben rechts: Lehrerin Sabine Geilmann (l.) und Schülerin Sophie Kahl. Das Bild der Schülerin wurde von der Volksbank Dorsten als Vorlage für sieben im Stadtgebiet angebrachte Werbeplakate ausgesucht.

2016 von Christian Sklenak

Qualität statt Quantität

Gesamtschule präsentiert Siegerarbeiten der Projektwoche in der Bibi am See

„Jede Woche donnerstags sind junge und ältere Gäste von 15 bis 17 Uhr herzlich eingeladen, unser Cafe in der Bibi am See zu besuchen“, sagt Schulleiter Johannes Kratz.
In dieser Woche werden die prämierten Exponate der Projektwoche zum Thema "Globales Lernen" präsentiert. Sie sind im hinteren Sachbuchbereich bis zum Monatsende in der BiBi am See zu sehen.
1.200 Schüler erarbeiteten vor Ostern selbstständig Aspekte der globalisierten Welt wie ökologische Nachhaltigkeit, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge sowie soziale Ungleichheit. Eine Jury aus Schülern sowie der Elternvertreterin Sonja Rosowski und dem Schulleiter Johannes Kratz zeichneten aus dieser Vielfalt acht besonders gelungene Projekte aus.
„Die Bewertung haben wir vorgenommen“, erklärte Johannes Kratz, „weil wir nicht nur Vielfalt, sondern auch Qualität wollen.
Es gibt natürlich wieder von Stefanie Wunsch selbstgemachten Kuchen. Dabei wird auf biologisch und fair erzeugte Zutaten großen Wert gelegt.


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2016 von Martina Jansen

Konfirmandenfreizeit in Obernhof an der Lahn

Eine Gruppe von Konfirmandinnen und Konfirmanden der Ev. Kirchengemeinden Dorsten und Holsterhausen verbrachte mit Pfarrer Lutterbeck, Pfarrer Patro und jugendlichen Betreuerinnen und Betreuern vom 7.- 10 April 2016 vier schöne Tage in Obernhof an der Lahn.
Das Tagungszentrum „Klostermühle“ ist  schon seit einigen Jahren das Ziel von Dorstener Konfirmandenfreizeiten.  Es bietet viele Möglichkeiten zur Erholung: eine Sporthalle mit Tischtennisplatte, Billard und Kicker, einen Fußballplatz und viel freie Natur rundherum. Von einer Nachtwanderung über einen Spielenachmittag bis zu Hobbygruppen gab es ein intensives Programm.
"Meetings" erklärten, wie man heutzutage Christ werden kann.

2016 von Martina Jansen

Das Tagebuch der Dorstener (5. Harald Kiy)

In dem Tagebuch der Dorstener des Schreibmodus e.V. schrieben in den letzten beiden Monaten unterschiedliche Mitbürger ihre Gedanken und Wünsche auf, die sie mit Dorsten verbinden.
Das Resultat sind unterschiedliche Geschichten, die es sicher alle wert sind gelesen zu werden.

Am fünften Tag lesen wir Harald Kiys Gedanken.

Dorsten, den 10.02.2016

Hallo liebes Dorsten Tagebuch,

heute bist Du völlig überraschend auf meinem Tisch gelandet. „Hast du Lust und Zeit, etwas in dieses Buch zu schreiben?“, war die Frage der Überbringerin. (Mal sehen, ob sie auch noch etwas hier hineinschreibt)
Dachte erst Du wärst ein Poesiealbum, und für alle Jüngeren, das ist so etwas wie ein Freundebuch. Und wenn ja, was soll ich jetzt am besten über mich erzählen? Bin ich Dein Freund, Stadt Dorsten? Bist du meiner?
Na ja, jedenfalls war ich kurz geneigt, Dich einfach weiterzugeben. Schließlich hab ich es nicht so mit dem schreiben. Und überhaupt! Hab ich was über Dorsten zu erzählen?
Eigentlich nicht. Oder doch? Immerhin bin ich hier geboren und meine Familie wohnt seit mindestens vier Generationen hier. Und auch die Jüngste ist seit Anfang des Jahres auf der Hardt, mit der Fortsetzung der Familientradition am Start.
Ich bin sogar ein bisschen stolz, dass meine Tochter mit ihrem Mann und unserer süßen, kleinen Enkeltochter sich nichts mehr gewünscht haben, als sich auch hier in Dorsten mit ihrer kleinen Familie niederzulassen. Ich verrate jetzt mal nicht, woher der angehende Schwiegersohn kommt, aber Dorsten hat gewonnen.
Mein Vater hat auf Fürst-Leopold gearbeitet, heute gehe ich mit ihm ins Mezzomar. Geschichte und Moderne. Auch das ist mein Dorsten. Tradition und Historie zeigen, aber mit der Zeit gehen. Das ist doch sehr schön umgesetzt.

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2016 von Martina Jansen