Fit und mobil alt werden

Dorstener Gesundheitstag stand ganz im Zeichen der Seniorengesundheit

„So viel Andrang hatten wir schon lange nicht mehr“, freut sich Birgit Böhme-Lueg, die Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing des Dorstener Krankenhauses. Jeder der 200 Stühle im Vortragssaal war belegt – die Organisatoren scheinen mit den ausgewählten Themen bei den Zuhörern einen Nerv getroffen zu haben.

Schirmherr Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankte sich in seiner Eröffnungsrede bei den Organisatoren Birgit Böhme-Lueg, Guido Bunten (Prokurist) und Bernd Sauerwein-Fox, dem Leiter der Dorstener VHS, in deren Räumen die Veranstaltung auch stattfand. Nachdem er die anwesenden Gäste, insbesondere die 96-jährige Frau König, begrüßte und sich bei allen ehrenamtlichen Helfern dieses Gesundheitstages bedankte, beendete er seine Rede augenzwinkernd mit einem Zitat von Dr. rer. pol. Gerhard Kocher: „Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Ärzten.“ 

Im Anschluss an die Grußworte Guido Buntens, der ebenfalls das Engagement aller Beteiligten lobte, führte Bernd Sauerwein-Fox souverän und locker durchs Programm des neunten Gesundheitstages. Ihn interessierte das Thema persönlich, da der 62-Jährige auch im Alter noch fit und mobil bleiben möchte. Sein Motto, das er von einem älteren Radkollegen übernommen hat, lautet daher: „Dran bleiben“ – zwei Worte, die alles aussagen.

Zwei neue Chefärzte haben im letzten Jahr im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten ihre Arbeit aufgenommen. Als ersten dieser beiden neuen Ärzte stellte Bernd Sauerwein-Fox den Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Dr. med. Marco Michels, vor. Sein Fachbereich ist die Medizin im Alter und sein Vortragsthema lautete daher: „Wir werden älter, aber wie? – Schlaganfall, Demenz, Mobilitätseinschränkungen“. Da Dr. med. Michels es gerne sehen würde, dass seine Patienten möglichst lange selbstständig bleiben, gab er seinen Zuhörern einen Satz mit auf den Weg, der zum Nachdenken anregt: „Wie du mit 60 läufst, so gehst du mit 80.“

Im Anschluss an diesen Vortrag ging es weiter mit der Betrachtung von Knieproblemen, die Priv.-Doz. Dr. med. Mike H. Baums anschaulich darstellte. Der Chefarzt der Klinik für Chirurgie mit dem Fachbereich Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie brachte den Zuhörern das Thema: „Sand im Getriebe – Das Arthrose-Gelenk. Wann hilft mir eine Operation?“ verständlich nahe. Seine Frau, selbst Orthopädin, kennt die Arbeitsweise ihres Mannes und vertraute mir an, dass sie sich von ihrem Mann operieren lassen würde. Gibt es noch eine bessere Werbung für die orthopädische Abteilung des Dorstener Krankenhauses?

Nach einer Pause folgte ein Referat zur Problematik: „Folterkammer Schlafzimmer – Wenn Ruhe zur Unruhe wird. RLS – Restless Legs Syndrom“, ebenfalls vorgetragen von Dr. med. Marco Michels. Antony Burbank, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie Klinik für Chirurgie, Fachbereich Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Sektion Gefäßchirurgie, beendete die Vortragsreihe mit seinem Thema: „Schaufensterkrankheit – Durchblutungsstörungen in den Beinen“ und erreichte damit ebenfalls alle anwesenden Zuhörer und Zuhörerinnen.

Die Besucher des Gesundheitstages, die sich lieber praktisch von den Angeboten überzeugen wollten, hatten dazu reichlich Möglichkeiten. Neben dem Fahrsimulator, der die Reaktionsfähigkeit testete und stets umlagert war, gab es den Alterssimulationsanzug „Gert“, der ein Alter von 80 Jahren vortäuschte. Am Stand der krankenhausinternen Abteilung PhysioMed konnte die „Rüttelplatte“ getestet werden – der begehrteste Mann am Stand war jedoch der Masseur, der den anwesenden Gästen die Nackenmuskulatur lockerte.

Foto oben rechts: Foto rechts: Aufgrund diverser Gewichte, versteiften Gelenken, reduzierter Hör- und Sehfähigkeit fühlte sich die Dorstenerin Heike Kapteinat, die den Alterssimulationsanzug ausprobierte, sehr unsicher beim Gang über den Hindernissparcours.

Großes Interesse bestand auch bei den Dreirädern der Firma „Boom Radsport“. Hier stand André Lehmbruck aus der Dorstener Filiale allen interessierten Gästen Rede und Antwort.  Seine Räder sind reine holländische Handarbeit und können nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt werden. Conny Reimann, 62-jährige Dorstenerin, leidet seit einem Unfall an leichten Schwindelanfällen und fühlte sich beim Testen des Pedelecs sicher. Nun denkt sie über den Kauf dieses Rades nach.

Foto oben rechts: Conny Reimann lässt sich von André Lehmbruck beraten

Genügend Flyer und Broschüren zum Mitnehmen gab es an den zahlreichen Infoständen. Krankenkassen, der Reha- und Gesundheitssport des KKRN-aktiv e.V. , der Seniorenbeirat Dorsten, die Selbsthilfegruppe Restless Legs Syndrom, der Stadt-/Kreissportverband sowie die beiden Sanitätshäuser Stifter und Luttermann – sie alle waren mit Mitarbeitern vor Ort und berieten die zahlreichen Besucher.  

Nach so viel geistigem Input durfte das leibliche Wohl natürlich auch nicht zu kurz kommen. Daher gab es, neben obligatorischem Kaffee, Kuchen und Waffeln auch Spinat- und Erdbeer-Smoothies, die zwei Diätassistentinnen des KKRN frisch mixten. Sehr zu empfehlen war auch die „Goldene Milch“, die eine Mitarbeiterin des Waltroper Gasthauses „Stromberg“, neben kleinen Gerichten aus gesunden Sprossen und Beete, heiß zubereitete. Sie wirkt sich nicht nur positiv auf den ganzen Körper aus, sondern schmeckt dabei noch ganz hervorragend.

Der neunte Gesundheitstag war eine gelungene Veranstaltung, die auch von vielen jüngeren Menschen um die 50 besucht wurde. Ein Zeichen dafür, dass Gesundheitsprävention ernstgenommen wird.

Foto oben rechts: Am Verkehrssicherheits-Fahrsimulator der Firma Foerst GmbH konnten die Besucher des Gesundheitstages ihre Reaktionsfähigkeit testen

Text und Fotos: Martina Jansen

Fit und mobil alt werden

Dorstener Gesundheitstag steht ganz im Zeichen der Seniorengesundheit

Gesund älter werden und das Leben genießen: Wer wünscht sich das nicht? Worauf man dabei achten sollte, welche Erkrankungen besonders im Alter auftreten und was man – auch vorbeugend – tun kann, ist Thema des diesjährigen Dorstener Gesundheitstages. Am Samstag, 4. März, dreht sich in der Zeit von 13 bis 17 Uhr alles um das Thema „Fit und mobil im Alter“. Die Veranstaltung wird vom St. Elisabeth-Krankenhaus und der Volkshochschule Dorsten in den Räumen der VHS ausgerichtet. Schirmherr ist Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Im MitteIpunkt des Gesundheitstages stehen zahlreiche Vorträge, in denen leitende Mediziner des Dorstener Krankenhauses typische Alterserkrankungen und deren Therapie vorstellen – vom Restless Legs Syndrom über Arthrose und Durchblutungsstörungen in den Beinen bis hin zum Schlaganfall und dementiellen Veränderungen. Alle Referenten stehen bei einer abschließenden Podiumsdiskussion für individuelle Fragen gerne zur Verfügung.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch ein attraktives Rahmenprogramm. So können Besucher etwa ihr Verhalten im Straßenverkehr an einem Fahrsimulator testen, ihre geistige Fitness bei einem Reaktions- und Aufmerksamkeitstest unter Beweis stellen, ein Balancetraining und einen Sturzprophylaxeparcours absolvieren oder sich ihre Venen vermessen lassen. An zahlreichen Ständen informieren darüber hinaus Stadtverwaltung, Selbsthilfegruppen, Krankenkassen und Träger aus dem Gesundheitswesen über unterstützende Angebote für Seniorinnen und Senioren. Und selbstverständlich ist auch mit leckeren und gesunden Köstlichkeiten für das leibliche Wohl gesorgt.

Der Flyer mit allen Informationen rund um den Dorstener Gesundheitstag liegt bereits an vielen Stellen in der Stadt aus und steht auch als Download auf den Seiten www.kkrn.de bereit.

Annika Hermey bittet um Ihre Hilfe

Die vielen Dorstenern aus dem Autohaus MOHAG Automobile Sprungmann GmbH bekannte Annika Hermey (Foto links) bittet um Mithilfe. „Meine Mutter leidet Blutkrebs, nur eine Stammzelltransplantation kann ihr Leben retten“, so Annika Hermey. Bisher konnte weltweit noch kein passender Spender gefunden werden.

Um jetzt schnell und gezielt zu helfen, sollten sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Aus diesem Grund hat sich die Familie an die DKMS gewandt. Die DKMS ist mit über sieben Millionenregistrierten potenziellen Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund und koordiniert täglich mindestens 19 Stammzellspenden.

Unter dem Motto „Rettet unsere Mama“ organisiert die Familie gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion am Sonntag, den 29.01.2017, Martin-Luther-Schule, Martin-Luther-Str. 3 in 45701 Herten. Die Schirmherrschaft übernimmt Herzens Bürgermeister Fred Toplak.

Auch wenn Sie nicht Stammzellspender werden möchten können Sie trotzdem helfen. Für jede Neuaufnahme eines potenziellen Stammzellspenders entstehen der DKMS Kosten in Höhe von 40 Euro. Nur wenige Spender können diese Kosten selber tragen. Dass die DKMS bei ihren bundesweiten Aktionen dennoch alle geeigneten Interessenten aufnehmen kann, ist zahlreichen Privatleuten und Unternehmen zu verdanken, die mit einer Spende tatkräftige Unterstützung leisten. Bitte helfen auch Sie, damit die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung nicht am Geld scheitert! Selbstverständlich wird die DKMS Ihnen für Ihre geleistete Spende eine Spendenbescheinigung ausstellen.

DKMS Spendenkonto: IBAN DE92 4405 0199 0111 1157 53, BIC DORTDE33XXX, Verwendungszweck EBE 001, Sparkasse Dortmund.

HIMALAYAN 100 Mile Stage Race 2016

Eine Veranstaltung für Verrückte -
Extremsportler Rainer Kauczor war wieder einmal unterwegs

Was hat dieser Rekener Extremsportler nicht schon alles gemacht in seinem Leben: Marathonläufe in New York, Florenz, Paris, Rom, Hawaii, auf der Chinesischen Mauer und an vielen anderen Orten der Welt oder ein Eismarathon auf dem zugefrorenen Baikalsee in Sibirien. Der 24-Stunden-Treppenlauf in Radebeul mit 9000 zu überwindenden Höhenmetern gilt als einer der härtesten Läufe der Welt – und auch den hat Rainer Kauczor hinter sich gebracht. Und nicht zu vergessen, organisiert der 60-Jährige seit sechs Jahren den 24-Stunden-Lauf in Reken zugunsten des Deutschen Kinderhospizvereins. Doch das, was Kauczor vom 24. bis 28. Oktober auf der Grenze zwischen Nepal und Indien beim Himalayan 100 Mile Stage Race erlebte, bezeichnet er selbst als „Veranstaltung für Verrückte“. Doch lesen Sie selbst... Ein Bericht von Rainer Kauczor:

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Selbsthilfegruppe „Lebensfreu(n)de“ für depressiv erkrankte Menschen

Über die Arbeit der Selbsthilfegruppe „Lebensfreu(n)de“ für depressiv erkrankte Menschen informierten sich nun Bürgermeister Tobias Stockhoff, Erster Beigeordneter Lars Ehm und Sozialamtsleiter Thomas Rentmeister im Gespräch mit Gründer Wolfgang Chlebna.

Wolfgang Chlebna, selbst betroffen, hat die Selbsthilfe vor vier Jahren gegründet. 40 Mitglieder sind es bereits, die sich wöchentlich in kleinen Gruppen mit höchstens acht Teilnehmern treffen. Wichtig ist dem Dorstener, dass in den Gruppen keine schlauen Ratschläge erteilt werden, sondern offene Gespräche möglich sind. Jeder kann erzählen, was ihm auf der Seele liegt. Jeder kann dazu Erfahrungen schildern. Jeder kann in diesen Gesprächen Hilfestellungen finden, die zu seiner Situation und seinem Naturell passen. Die Unterstützung endet nicht mit den Gruppengesprächen, auch in der Freizeit sind die Mitglieder füreinander da.

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Bonnie und Poldi vermisst

Jörg Lauri sucht seit Monaten verzweifelt seine beiden Hunde.

Sie sind im Mai in Marl weggelaufen und wurde zuletzt vor fünf Monaten in Datteln gesehen. Seitdem ist ihr Besitzer pausenlos auf der Suche nach ihnen.

Wer hat Bonnie und Poldi gesehen? Wer kann Auskunft über zwei herrenlose Hunde geben? Jörg Lauri ist unter den Handynummern O15111177774 oder 017660032705 zu erreichen.

1.000 Euro Belohnung für Hinweise, mit denen die beiden Hunde wieder nach Hause geholt werden können, stehen bereit. Aber bitte nicht jagen, sie sind verängstigt und schnell.

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„Baars’sches Füßedrücken“ – Quantengeheimnisse

Quantengeheimnisse: Der Titel des Buches – erhältlich bei Amazon –hat durchaus und sogar gewollt eine doppelsinnige Bedeutung.
Beim „Baars’schen Füßedrücken“ geht es offensichtlich um
Füße, umgangssprachlich ja auch „Quanten“ genannt. „Dieses Buch erklärt eine spezielle Art des ‚Füßedrückens‘ und möchte die Erfahrungen und Erkenntnisse lebendig halten, die ich in den letzten 20 Jahren als Krankengymnast durch sie erlangt habe“, lautet Frank Baars Nachwort auf dem Buchdeckel.

Der in Haltern wohnende und praktizierende „heilsame Füßedrücker“ wie er sich selbst nennt, ist weltoffen, wie man an der Begrüßung der Leser seiner Homepage erkennt: „Herzlich willkommen, Welcome, Namaste, Buenos Dias, Bienvenue, Sawat Di Kha, Moin Moin, Servus und Hallo.“

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Die Videomenschen … mit Leidenschaft und Herzblut bei der Sache

Das Zwei-Mann-Team ist locker unterwegs und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen. Der gemeinsame gleiche Humor und die Bereitschaft auch hin und wieder etwas kreativ Verrücktes zu probieren zeigen sich auch in ihren Projekten.

So drehte das 2011 gegründete Unternehmen „Videomenschen“ gemeinsam mit 6000 Media den etwas anderen, durchaus interessanten, aber auch kontrovers diskutierten Werbespot „Geiles Dorsten“ mit Ursel Kipp. Aber genau das möchten die zwei auch: „Anders sein, individuelle Lösungen finden.“

Die zwei, das sind der Dorstener Frank Bojert (35) und Rolf Arno Specht (47) aus Marl. Sie drehen nicht nur, sondern geben ihren Filmen eine eigene Note, in dem sie die Musik dafür meistselber komponieren und in ihrem Studio die Projekte damit vertonen. So finden sie jederzeit maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Auftraggeber.

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Landschaftsplan „Lippe“ geht in die Offenlage

Der Kreis Recklinghausen legt den Landschaftsplanentwurf „Lippe“ öffentlich aus. Sein Geltungsbereich erstreckt sich mit rund 5.100 ha über den Freiraum nördlich und südlich der Lippe im Bereich der Städte Dorsten, Marl, Haltern am See, Datteln und Waltrop.

Neben behördenverbindlichen Entwicklungszielen, die die Grundzüge der Landschaftsentwicklung beschreiben, wird das bislang durch Verordnung der Bezirksregierung ausgewiesene Naturschutzgebiet „Lippeaue“ ersetzt und durch neue kleinere Schutzgebiete im Umfeld ergänzt. Neben diesen werden drei Landschaftsschutzgebiete festgesetzt, deren inhaltliche Festsetzungen und Abgrenzungen denen der bisher bekannten gleichen. Zudem werden zwei Naturdenkmale und ein geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen.
Zentrales Element dieses Planes bilden die 62 Flusskilometer der Lippe, die das Kreisgebiet von Ost nach West durchfließt. Seit mehr als 20 Jahren liegt hier das größte Naturschutzgebiet im des Kreises Recklinghausen. Nachdem die bisherige Verordnung zum Schutz der Lippe auslief, hat der Kreis hier nun innerhalb des Landschaftsplanes dieses Schutzgebiet neu festzusetzen.

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