Heute treffe ich …

Bernhard Fellner, einer der Gründer der TRI DUCKS

Triathleten – Einzelkämpfer über Stunden

Mir gegenüber sitzt ein Mann, dessen Lachen einfach mitreißt und für gute Laune sorgt: Bernhard Fellner, Gründer der TRI DUCKS.
Nachdem wir bereits in den ersten Minuten festgestellt haben, dass ich seinen Bruder und dessen Frau kenne und wir zusätzlich noch weitere gemeinsame Bekannte haben, sind wir sofort beim „Du“ und die Unterhaltung über seine sportliche Entwicklung gestaltet sich absolut locker.
Begonnen hat sie für den vierfachen Familienvater im ehemaligen Dorstener Hallenbad beim SV Delphin Dorsten, in dem er seine ersten Schwimmversuche unternahm. Sehr bald schon waren sie von Erfolg gekrönt und so wurde der 19-Jährige von Hansi Vogler, dem damaligen Schwimmbeauftragten (ja, das nannte man vor 30 Jahren wirklich so) gebeten, als Übungsleiter Kindern im Wulfener Lehrschwimmbecken an der Wittenbrinkschule das Schwimmen beizubringen. Was er dann auch gerne tat.

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2016 von Martina Jansen

Lambert Lütkenhorst, ehemaliger Bürgermeister in Dorsten

Lütkenhorst steht auf der Klingel, hier bin ich also richtig. Ein wenig nervös bin ich schon, habe aber kaum Zeit darüber nachzudenken, denn da öffnet mir auch schon Marianne Lütkenhorst, eine freundliche Frau mit einem herzlichen Lächeln, die Tür und bittet mich in ihren Garten. Da steht sie also die grüne Bank, das Abschiedsgeschenk der ehemaligen Mitarbeiter ihres Mannes an ihren scheidenden Chef, welche Lambert Lütkenhorst in unserer letzten Ausgabe als seinen „Lieblingsplatz“ vorstellte. Dahinter ein riesiger, top gepflegter Garten, eine Oase mitten in Holsterhausen. „Dann will ich mal Frau Jansen begrüßen“ höre ich hinter mir eine Stimme und ein modern gekleideter Alt-Bürgermeister, dem man seine mittlerweile 68 Jahre nicht ansieht, begrüßt mich.
Wir setzen uns auf die Bank, trinken Kaffee und unser Altbürgermeister verrät mir, dass dieses Haus in Holsterhausen sein Geburtshaus ist.

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2016 von Martina Jansen

"50's HarMoni(e)"

Letzte Woche kam ich in den Genuss eines Privatkonzertes.

Okay, Konzert trifft es nicht ganz, aber es war zumindest ein ganzer Song, vorgetragen nur für mich alleine. Und schon bei den ersten Takten von „Lollipop“ wusste ich, was Hartmut Keuer mit dem „Geist der 50er Jahre“ meinte. Auch ich schnippte sofort mit, so wie es alle Gäste bereits nach ein paar Takten bei den Konzerten dieses 50er Jahre Trios tun.

Ich bin absolut unmusikalisch, obwohl mir alle drei Musiker vehement widersprachen, denn es gäbe keine unmusikalischen Menschen, obwohl ich, wie gesagt, keinen Ton treffe und Musik lediglich in „Laut“ und „Leise“ beziehungsweise „Mag ich“ oder „Mag ich nicht“ einteile, merke ich hier sofort, wie wunderbar die drei verschiedenen Stimmen zusammenpassen.

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2016 von Martina Jansen

Waltraud Klobusch, eine Zeitzeugin erinnert sich

Ich bin zum Essen eingeladen. Nicht in einem der Dorstener Lokale, sondern bei Waltraud Klobusch zu Hause, denn sie kocht selbst.

Berührungsängste kennt die 86jährige nicht, wer zur Essenszeit ihrer Tochter auf der Schildkrötenstation hilft, bleibt halt. So wird dann um halb eins ein Teller mehr dazu gestellt. Das ist so, war immer so und wird auch immer so bleiben.
Hier im Hause Klobusch werden keine Salatblätter in das kalorienarme Dressing gedippt, hier wird herzhaft zugelangt, denn die Hausherrin kocht mit Liebe und mit Kalorien. Es interessiert niemandem, ob das Blumenmuster der Servietten farblich zum Gemüse passt, hier steht die Geselligkeit, das Gemeinsame im Vordergrund.

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2016 von Martina Jansen

Ernst Heye, Dorstens "Herr der Ringe"

Das Element Kupfer ist ihm nicht fremd, als gelernter Energieanlagen-Elektroniker geht er täglich damit um. Dass man damit aber nicht nur Glühlampen zum Leuchten bekommt, sieht man bei einem Besuch seines Ateliers.

Vorher treffen wir uns allerdings erst im LEO, in dem die Spendenkugelbahn zu Gunsten der Schildkrötenauffangstation Dorsten seit der Eröffnung des neuen Kulturzentrums steht, damit ich einen ersten Eindruck bekomme. Und dieser erste Eindruck ist gewaltig, nicht nur hinsichtlich der Größe dieser Bahn, auch hinsichtlich der Mechanik, die die Kugeln nach Einwurf einer beliebigen Münze in Bewegung setzt.

Dazu jedoch später mehr, jetzt fahren wir erst einmal in sein Haus auf der Hardt und plaudern in dem urgemütlichen Wohnzimmer bei einem Kaffee und ich bin extrem erstaunt darüber, was man mit seinen eigenen Händen erschaffen kann. Vorausgesetzt, man hat das Talent dazu, aber das hat der sympathische Künstler auf alle Fälle.

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2016 von Martina Jansen