Heute treffe ich …

Thorsten Hellwig, Storemanager im Modehaus Mensing

Das Modehaus Mensing hat mit Thorsten Hellwig seit Anfang September einen neuen Storemanager. Als Nachfolger des verstorbenen Stephan Reken führt der 49-jährige „Vollblutkaufmann“ seitdem die Geschicke des Dorstener Modehauses. Nach nun fast dreimonatiger Tätigkeit traf ich mich mit Thorsten Hellwig zum gemeinsamen Gespräch. Entdeckt habe ich einen offenen Menschen, der schon jetzt von Dorsten und seiner neuen Aufgabe schwärmt.

„Ich wusste gar nicht, dass das Modehaus Mensing auf der Suche nach einem neuen Storemanager war, als ich meine Initiativbewerbung an das Unternehmen schrieb, erst im Vorstellungsgespräch erfuhr ich von der vakanten Stelle in Dorsten“, erzählt Thorsten Hellwig zu Beginn des Gespräches.

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2016 von Martina Jansen

Die Hobbymaler aus dem LEO

Von wegen „Ist das da hinten Kunst oder kann das weg?“

Im Rahmen meiner „Heute-treffe-ich-Geschichten“ bin ich im Laufe des Jahres den unterschiedlichsten Gesprächspartnern begegnet: Vom Alt-Bürgermeister Lambert Lütkenhorst über die Zeitzeugin Waltraud Klobusch bis hin zu Bernhard Fellner, dem Mitbegründer der TRI DUCKS. Ich freue mich jedes Mal darauf neue Menschen kennenlernen zu dürfen. Heute jedoch besuche ich alte Bekannte: Die „Maltruppe“ aus dem „LEO“. Vor drei Jahren habe ich selber mit ihnen gemalt, damals noch im Treffpunkt Altstadt, musste dann aber leider aus Zeitgründen aufhören. Jetzt bin ich gespannt, wer noch dabei geblieben und wie es ihnen ergangen ist.
Schon beim Öffnen der Tür zum Soziokulturellen Begegnungszentrum „Das LEO“ auf dem alten Zechengelände in Hervest höre ich Stimmen und Lachen. Diesen Geräuschen gehe ich nach, denn ich weiß dort bin ich richtig, dort werde ich schon erwartet. Ein vielstimmiges „Hallo“ schallt mir entgegen und ich blicke in sieben mir bekannte Gesichter. Also sind alle dabei geblieben und haben offensichtlich immer noch Spaß, das ist deutlich zu spüren. Eigentlich sind sie zu acht, aber Ute konnte dieses Mal nicht dabei sein, da ihr Auto streikte.

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2016 von Martina Jansen

Martina Sickelmann, gesundheitsbewusste Wulfenerin

Japanisches Heilströmen – der eigene Doktor ist immer dabei

Mit Martina Sickelmann (61) bin ich bereits seit über zwanzig Jahren befreundet und weiß, dass sie eine Frau ist, die mit beiden Beinen im Leben steht. Das Thema Heilströmen kam bei uns beiden vor ein paar Jahren schon einmal auf, ich habe es dann aber wieder vergessen. Doch heute wage ich mich ganz bewusst wieder an dieses alte Volkswissen.
Bis zu der Geburt ihrer Tochter Lara war Martina Inhaberin einer Massagepraxis in Gelsenkirchen und das Heilen mit ihren Händen bei den therapeutischen Massagen gehörte zu ihrem Berufsalltag. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die gesundheitsbewusste Wulfenerin mit alternativen Heilmethoden wie den Bachblüten und auch dem japanischen Heilströmen, dem Jin Shin Jyutsu beschäftigte und weiterbildete. Daher strömt sie seit 25 Jahren sich und auch ihre Familie mit ausgezeichneten Erfolgen. Das Fieber ihrer Tochter in jungen Jahren hat sie auf diese Weise ebenso schnell senken können, wie sie auch Blutungen stillte.

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2016 von Martina Jansen

Bernd Sauerwein-Fox, Leiter der VHS Dorsten

Frischer Wind in der VHS Dorsten – Makramee war vorgestern

Ein äußerst sympathischer Mann begrüßt mich und bittet mich in sein Büro. Das ist also die Schaltzentrale der Volkshochschule: Hell, luftig und übersichtlich. Der Mann, der hier die Fäden in der Hand hält, hat einen wohltuenden Klang in seiner Stimme und scheint in sich zu ruhen. Bernd Sauerwein-Fox spricht besonnen, ruhig, aber absolut nicht langweilend und so erfahre ich, dass er, bevor er 1988 hier in der VHS anfing, sechs Jahre lang als Deutsch- und Sportlehrer arbeitete. Okay, Sportlehrer wundert mich jetzt nicht bei der sportlichen Figur, aber dass er als Deutschlehrer unterrichtete, das irritiert mich dann doch etwas. Da sind meine Erinnerungen an Deutschlehrer meiner Schulzeit komplett anders.

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2016 von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Bernhard Fellner, einer der Gründer der TRI DUCKS

Triathleten – Einzelkämpfer über Stunden

Mir gegenüber sitzt ein Mann, dessen Lachen einfach mitreißt und für gute Laune sorgt: Bernhard Fellner, Gründer der TRI DUCKS.
Nachdem wir bereits in den ersten Minuten festgestellt haben, dass ich seinen Bruder und dessen Frau kenne und wir zusätzlich noch weitere gemeinsame Bekannte haben, sind wir sofort beim „Du“ und die Unterhaltung über seine sportliche Entwicklung gestaltet sich absolut locker.
Begonnen hat sie für den vierfachen Familienvater im ehemaligen Dorstener Hallenbad beim SV Delphin Dorsten, in dem er seine ersten Schwimmversuche unternahm. Sehr bald schon waren sie von Erfolg gekrönt und so wurde der 19-Jährige von Hansi Vogler, dem damaligen Schwimmbeauftragten (ja, das nannte man vor 30 Jahren wirklich so) gebeten, als Übungsleiter Kindern im Wulfener Lehrschwimmbecken an der Wittenbrinkschule das Schwimmen beizubringen. Was er dann auch gerne tat.

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2016 von Martina Jansen