Heute treffe ich …

Elena Woronow, werdende Drillingsmutter

„Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger!“
Dieser Satz verändert das Leben jeder Frau – bei Elena Woronow jedoch gleich dreifach. Nicht nacheinander, nein gleichzeitig. Elena Woronow erwartet Ende Mai, spätestens jedoch Anfang Juni Drillinge. Ich besuche die werdende Drillingsmutter Zuhause in Holsterhausen. Ihr geht es gut, sie sieht gut aus und sie strahlt.

In jeder Woche während ihrer Schwangerschaft fuhr die werdende Mutter ins benachbarte Datteln, um die Entwicklung der drei Ungeborenen überprüfen zu lassen. Jetzt wird sie in der 31. Schwangerschaftswoche dort stationär aufgenommen und bleibt bis zur Entbindung.

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2017 von Martina Jansen

Rosi Soggeberg, eine Künstlerin mit großem Herz für Kinder

SOGGEBERG – das bunte Namenschild an der Tür zeigt mir, dass ich hier richtig bin.
Beim Eintritt in den Garten fallen mir sofort die Werke der Hervester Künstlerin ins Auge. Hier werden im Winter die Vögel am Vogelhaus à la „Hundertwasser“ gefüttert, am Ende des Gartens weist ein pinkfarbiges Bild auf den Hühnerstall hin und am Eingang zieren diverse Kunstwerke „Rosis pinke Ecke“. Überall gibt es etwas zu entdecken – ein langweiliger Garten sieht anders aus.

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2017 von Martina Jansen

Dr. med. Simone Sowa, medizinische Leiterin der "Spes Viva"-Palliativstation des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses

Das Palliativ Netzwerk Dorsten „Spes Viva“ – Lebendige Hoffnung

Ich sitze vor dem Kreißsaal des St. Elisabeth-Krankenhauses in Dorsten und bin etwas angespannt. Gleich treffe ich Dr. med. Simone Sowa, die leitende Oberärztin der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Ich bin weder krank, noch erwarte ich im späten Alter ein Kind – ich treffe Frau Dr. med. Sowa, um mit ihr die kleine „Spes Viva“-Palliativstation anzusehen. Das Thema Palliativmedizin ist ernst, doch die Oberärztin ist eine so lebenslustige Frau, die mit diesem Thema ganz offen umgeht und mir damit meine Befangenheit nimmt.

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2017 von Martina Jansen

Andreas Ahnfeldt, Show-Hynotiseur

„SCHLAF! mit mir…“ lautet der Titel seiner neuen Hypnoseshow.
Ich werde aber mit Sicherheit wachbleiben, da mir gefühlte tausend Fragen an Andreas Ahnfeldt unter den Nägeln brennen.

Direkt nach der freundlichen Begrüßung überlege ich, ob ich jetzt schon erwähnen soll, dass ich nicht an in „Ohnmacht“ fallende Menschen per Fingerschnipp glaube. Ich entscheide mich aber dafür, erst einmal etwas abzuwarten. Und so erzählt mir Andreas Ahnfeldt, alias Aaron, von den Anfängen seiner Hypnosekariere.

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2017 von Martina Jansen

Bernhard Honsel, innovativer Kaufmann aus Holsterhausen

„Es war nicht immer einfach“, erinnert sich Bernhard Honsel.
Und dennoch: Er kann auf ein schönes Leben mit seiner Familie, insbesondere mit seiner Frau Änne zurückblicken.

Ich treffe mich mit dem freundlichen Senior in seinem alten Büro auf der Freiheitsstraße in Holsterhausen. Arbeit und Sport, zwei Konstanten in seinem Leben, die geblieben sind. Und so lässt er es sich auch nicht nehmen, jeden Morgen, nachdem er ein paar Bahnen in Schermbeck geschwommen ist, in der Firma nach dem Rechten zu sehen.

Aber von Anfang an:
Da nur der jeweils älteste Sohn den elterlichen Hof erben konnte, zog es Bernhard Honsels Vater von Vardingholt (bei Bocholt) nach Dorsten. Hier wurde Bernhard Honsel geboren. Mit 16 Jahren wurde er in den Krieg eingezogen, konnte jedoch glücklicherweise nach drei Monaten flüchten. Zurück in der Heimat begann der junge Holsterhausener eine Ausbildung zum Kaufmann bei der „Bäuerlichen“ in Dorsten und wechselte danach in die Lembecker Genossenschaft, bei der er später auch Geschäftsführer wurde. Es war damals üblich, dass Angestellte auch in der Familie des Betriebes übernachteten. So konnte er jeden Tag „seine Änne“ sehen.

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2017 von Martina Jansen